[24.8.2018-26.8.2018] Sommercamp in Freibad Zacke2) ... [31.8.2018-2.9.2018] Gasshuku/Sommercamp DTKV in Bad-Blankenburg ... [1.9.2018-2.9.2018] Karate-Lehrgang mit Sensei Axel Dziersk (6.Dan) in Dresden/Bannewitz ...

Lifehack: Wie "fege" ich den Hallenboden

Durch unserem letztjährlichen Ausflug nach Krefeld sind noch mehr Leute von Andre Bertel Sensei begeistert und so stand eigentlich schon auf der damaligen Heimfahrt fest, dass wir auch dieses Jahr definitiv wieder am Start sein werden.

Wir hatten deshalb auch schon unmittelbar nach Bekanntgabe der Ausschreibung den Lehrgang und das Hotel gebucht (außer Stefan, der wollte statt reichlichem Frühstücksbuffet, weichem Bett, Dusche/Wanne, Pool und Sauna lieber auf der Rückbank seines Opels schlafen). Trotzdem sind wir relativ (weil 3 Autos) zusammen nach Halle/Wf. gefahren und kamen ca. 20:30 am Hotel an. Nach kurzen Einchecken waren wir noch um die Ecke beim Italiener, um uns die Bäuche vollzuschlagen und reichlich Knoblauch zu tanken, damit unsere Gegner morgen auch ohne Tsukis und Geris umfallen.

Am nächsten Morgen begann die erste Einheit 10 Uhr. Thema der Einheit und auch der nächsten war Wiederholung und Auffrischung der Basics aus dem letzten Jahr: „Ground Power“ (in unseren Kreisen auch „Reaction Force“ genannt). Nach gefühlten 2000 Tsukis in alle Richtungen, diversen Winkeln und Drehungen bis 360 Grad gingen wir dazu über, einige Genickhebel mit Würfen und Fußfegern zu kombinieren. Das Beherrschen von Fallschule erwies sich ungemein als Vorteil, um nicht wie ein Sack Zement aus 1,5m Höhe auf den Hallenboden zu klatschen. Als nächstes übten wir die Befreiung aus einer beidarmigen Festhalte durch „unter durch tauchen“ und je nach Kooperation des Partners sah es mehr oder weniger wie ein Tänzchen aus. Richtig gut wurde es dann, nachdem wir dieses Tänzchen mit den Genickhebeln und Fegern kombinierten und ganz am Ende ein ziemlich freies Gerangel wurde, beim dem man selbst oder der Partner definitiv am Ende am Boden lag und sich nicht mehr rühren konnte.

Die zweite Einheit begann wieder mit einigen Zukis, diesmal hauptsächlich Gyaku mit Körperdrehung nach hinten. Es folgten die von Andre bekannten Snaptechniken als Wiederholung, bevor es wieder daran ging, den Gegner zu werfen. Jetzt allerdings mit sehr kurzen effektiven Blöcken und gleichzeitigen Konter mit leichtem Sabaki, bevor wir mit dem Partner wieder den Hallenboden wischten.

Am Ende des Tages zog ich das Fazit (welches ich auch schon mal nach einer 2h-Ashi-Barai-Einheit bei Safar Sensei zog), dass es bedeutend schmerzhafter ist, gefegt zu werden als zu Fegen und dass es noch viel anstrengender ist, nach einer Fege dauernd wieder aufzustehen, statt … äh … liegen zu bleiben.

Wir sind dann noch kurz ins Hotel zurück, zwecks Pool baden oder Saunieren, um uns dann pünktlich um 18 Uhr an der Turnhalle wieder einzufinden. Da gab es nämlich für relativ kleines Geld reinlich zu essen und zu trinken und nachdem der erste Hunger gestillt war, kam man auch ins Gespräch mit den anderen Teilnehmern und auch mit Andre war ein schöner Schwatz drin. Gegen 21 Uhr war dann aber schon zick und wir ließen den Abend neben der Hotelbar am Schwanenteich ausklingen. Das Wetter war aber auch richtig super.

Die erste Einheit am Sonntagmorgen begann schon um neun (Ich betrachte es ja als vorsätzliche Körperverletzung, Sonntags vor neun überhaupt aus dem Bett zu steigen). Diesmal ließ man die Hallentüren auf, so dass ein laues Lüftchen den Teilnehmern die Müdigkeit aus den Augen trieb … oder war es vielleicht doch der Luftzug der vielen Techniken, als wir die Heian-Katas liefen und kontinuierlich nach Andres Hinweisen verbesserten? An den Heian-Katas hielten wir uns aber nicht so lange auf, da Andre die Kata Kakuyoku-Sandan im Gepäck hatte (eine von Asai-Sensei entwickelte Kata mit vielen Doppelhand- und Budotechniken, die im Wettkampf nicht erlaubt sind). Die Kata gefällt mir persönlich ausgesprochen gut (viel besser, als damals die Seiryu in Ahrensburg). Man erkennt viele Kombinationen aus anderen Katas, welche aber leicht anders bzw. mit einem unbekannten Bewegungsmuster kombiniert sind. Man musste höllisch aufpassen, nicht in die bekannten Bewegungsmuster zu verfallen.

Nach einer knappen dreiviertel Stunde Pause gings dann schon in die letzte Einheit, in der wir nochmal diverse Partnerübungen durchführten, diverse Tipps bekamen und Fragen stellen konnten.

Wie jedes mal war das Seminar viel zu schnell vorbei und ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Ich möchte mich hiermit, auch im Namen meiner Kampfgefährten, recht herzlich beim Karate-Dojo Halle/Wf., bei Peter Lampe im speziellen und seinem gesamten Team recht herzlich für die tolle Atmosphäre, die Organisation, der Verpflegung und dem schönen Wetter bedanken. Wir sehen uns, wo auch immer, definitiv wieder.

Osu. Stephan.

(Bericht von Stephan Pilz)


11. Vogtlandspiele in Reichenbach

In diesem Jahr lud die Karatewelt Reichenbach am 09. Juni zu den 11. Vogtlandspielen im Karate ein. Nachdem wir vor zwei Jahren mit einer beachtlichen Leistung unser Debüt gaben, waren wir auch dieses Jahr mit von der Partie.

Früh morgens gegen 7 Uhr ging es nach Reichenbach. Diesmal fiel unser Starterteam nicht zuletzt durch Krankheit klein aus, so dass Christian nur unsere frisch gebackenen Blaugurte Nico und Daniel betreute, während Daniels Vater unsere Kämpfer unterstützte.

Kurz nach der Anmeldung ging es dann auch schon los. Die ersten Teams aus den unterschiedlichen Vereinen gaben ihr Bestes in Synchron-Kata. Wir konnten diese entspannt betrachten und uns mit den vielen Bekannten aus Dresden, Freital und Reichenbach unterhalten, die auch angereist waren.

Nach den Team-Kata wurde es auch für unsere Starter ernst. Unsere Teilnehmer durften sich in ihrer Kata-Ausführung messen. Dass sie in der gleichen Kategorie starteten, schien die beiden sogar noch zusätzlich zu motivieren, so dass sich Daniel mit Silber und Nico mit Bronze beide Freitaler aufs Treppchen kämpften.

Einige Zeit später wurde es dann nochmal ernst, denn im Gegensatz zum letzten mal, als wir ausschließlich Kata-Starts vorweisen konnten, wagten sich unsere Kämpfer dieses Jahr auch in den Freikampf. Um die Teilnehmer vor Verletzungen zu schützen, wurde trotz Schutzausrüstung besonders auf kontrollierte Techniken mit korrekter Distanz geachtet. Dies hatte Daniel leider als erstes zu spüren bekommen – dessen Gegner letztendlich mehr wertbare Treffer landete und so den Kampf gewann. Später konnte sich Nico durchsetzen, verlor jedoch auch einmal. Im Gegensatz zu Daniel hatte er jedoch das Glück, dass sich sein Gegner ins Finale kämpfte, so dass Nico über die Trostrunde die Bronzemedaille erringen konnte.

Den Abschluss des Turniers bildete dann die Siegerehrung für alle Kategorien, inklusive einer Ehrung für den ältesten Teilnehmer, welcher zeigte, dass man auch im fortgeschrittenen Rentenalter nicht zu alt ist, um mit Karate anzufangen. Auf der Rückfahrt steuerten wir dann noch einen Subway an, um die Energiereserven wieder aufzufüllen und nochmal ein kleines Resümee zu ziehen.

Rückblickend können wir nur dem Veranstalter, der Karatewelt Reichenbach, sowie den Kampfrichtern für das tolle Turnier danken. Wir konnten wieder wertvolle Erfahrungen sammeln und hoffen, auch an den 12. Vogtlandspielen teilnehmen zu können.

(Bericht von Christian Kieschnick)


Tora-Pokal am 5. Mai 2018 in Berlin

Am 5. Mai 2018 haben Christian, Daria, Nico und ich uns um 8 Uhr am Kaufland Wilsdruffer Straße in Freital getroffen, um am Tora-Pokal des SV-Tora Berlin teilzunehmen. Das Tunier begann, nach den üblichen Vorbereitungen und der Begrüßung, mit Teamkata. Der erste Einsatz für unsere Kämpfer Daria und Nico war zeitgleich in Kata. Beide konnten überzeugen und für sich jeweils die Goldmedaille erringen. In der Kategorie Kumite traten beide auch im Halbfreikampf an und erreichten jeweils den undankbaren vierten Platz. Außerdem stellte sich Nico der Herausforderung, im Freikampf anzutreten, um auch hier erste Erfahrungen zu sammeln. Das Turnier endete gegen 16 Uhr, sodass wir uns zum Abschluss mit Pizza, Döner, Burger und asiatischem Essen noch stärkten, bevor es zurück nach Freital ging.

(Bericht von Alexander Koop)


Lehrgang mit Safar Sensei in Elsterwerda vom 27.-29. April 2018

Dieses Jahr fand der Frühjahrslehrgang mit Leslie B. Safar (9. Dan) in Elsterwerda schon Ende April statt. Für Daria und Nico waren es die ersten Trainingsstunden mit Safar Sensei, während der auch mitgereiste Christian derer schon einige hinter sich hat.

Traditionell erstreckte sich der Lehrgang wieder von Freitag Abend bis Sonntag Mittag, sodass unsere Karateka bereits kurz nach 16 Uhr Freital verließen, um 18 Uhr am Training teilnehmen zu können.

Schon in den ersten Einheiten zeigte sich, dass Sensei den Schwerpunkt auf die Hüftarbeit im Zusammenhang mit der Koordination von Atmung sowie An- und Entspannung legte. Dies wurde in Heian-Shodan und -Nidan sowie diversen Partnerübungen vertieft. Nach dem Training ging es dann ins Internat, in welchem die bereits reservierten Zimmer bezogen wurden. Nachdem auch die Verpflegung für den nächsten Abend im Supermarkt gesichert wurde, klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

Die Einheiten am Samstag schlossen thematisch nahtlos an den Vortag an, sodass Heian-Sandan und -Yondan mit einigen Fokussequenzen und Übungen am Partner bearbeitet wurden. In der Einheit für die Braun- und Schwarzgurte wurden zusätzlich Jion und Empi in den Fokus gerückt. Kulinarisch steigerte sich der Samstag von einem einfachen Frühstück über das Mittag beim Asiaten bis hin zum Buffet bei der Lehrgangsparty. Auf dieser wurden auch die Prüfungsergebnisse der Dan-Prüfungen bekannt gegeben – Gratulation an den 1. Dan und die zwei 2. Dan Träger – bevor die allgemeine Unterhaltung begann. Natürlich waren auch einige Bekannte bei der Party, sodass auch einige Fotos und die ein oder andere Geschichte aus nicht so grauer Vorzeit zur Unterhaltung beitrugen.

Der Sonntag begann dann wieder entspannt – nach kurzem Frühstück ging es zum Abschlusstraining, bei dem erwartungsgemäß mit Heian-Godan mit entsprechenden Anwendungen auf dem Plan stand.

Vor dem intensiven Training stimmte Sensei Safar die Trainierenden mit einer kurzen Ansprache ein, sodass diese die Übungen zielgerichtet ausführen und sich entsprechend korrigieren konnten. Auch die Weisheiten und Geschichten aus seinem Leben, die zum Nachdenken und ab und an auch zum Lachen anregten, gab Sensei wieder vor und im Training zum Besten. Zum Abschluss belohnten sich unsere fleißigen Karateka mit einem Besuch im nahegelegenen Wonnemar. Nach ausreichender Entspannung auf den Rutschen, im Wellenbad und Whirlpool ging es dann mit einem guten Eis auf den Heimweg.

Zum Schluss bleibt nur, uns bei den Organisatoren des Bushido Lubwart und Safar Sensei für das intensive und lehrreiche Traininglager zu bedanken.

(Bericht von Christian Kieschnick)


Lehrgang mit Fritz Oblinger, Fiore Tartaglia und Peter Zäch in Reichenbach am 7. April 2018

Zum ersten Lehrgang in Reichenbach ging es dieses Jahr für Christian an einem schönen, aber etwas kühlen Aprilmorgen.

Der Lehrgang war ohne Frage gut besucht, die Schlange am Eingang zeugte davon. Einmal in den Gi gewechselt ging es schon los mit dem Training. Aufgeteilt auf die drei Trainer, hatten die Schwarzgurte das Vergnügen mit Fritz Oblinger (8. Dan). Hier war vor allem die Konzentration und Koordination gefragt, da eine ungewohnte Kata in Ablauf und grundlegenden Bunkaiübungen unterrichtet wurde.

Direkt darauf übernahm Fiore Tartaglia (6. Dan), der zum einen auf die Heian Kata einging und sich auf Anwendungen konzentrierte, die keine große Interpretation bedurften sondern die geübten Bewegungen einfach in ein anderes Licht rückten. Beispielsweise nutze man Yoko-Geri in Heian-Yondan oder die Wendung nach Nukite in Heian-Sandan, um das Gleichgewicht des Gegners zu brechen. Auch kamen psychologische Aspekte zum tragen, sodass Sensei appellierte, die eigene Einstellung gemäß der Situation zu wählen – den Gegner einschüchtern und auf Distanz halten, in dem man sein Ego erhöht. Im Kampf sollte das Ego aber abgesenkt werden, um das Gegenüber realistisch einschätzen zu können ohne unterwürfig zu werden. Im Training hat aber das Ego nichts zu suchen, um maximale Trainingseffekte zu erzielen und sich selbst kontrollieren zu können.

In der Mittagspause gab es dann die wohlverdiente Stärkung, während man sich mit neuen und alten Bekannten unterhalten konnte, mit denen man die ganze Zeit trainiert hat.

Leider fiel Harald Strauß (6. Dan) krankheitsbedingt aus, aber mit Peter Zäch (6. Dan) wurde ein guter Ersatz organisiert. Dieser forderte nach einigen Aufwärmspielchen dann die grauen Zellen. Es wurden die Heian Kata normal, seitenverkehrt, mit rückwärts ausgeführten Abwehrtechniken – auch seitenverkehrt – gelaufen. Bis auf einige Auslegungsunterschiede ließen sich diese ganz gut umsetzen, sodass auch die Anwendung mit Partner dynamisch von statten ging.

Die finale Einheit wurde wieder von Fritz Oblinger übernommen, der sich diesmal auf Unsu konzentrierte. Durch die sequenzweise und häufige Wiederholung, durchsetzt mit Anwendungen am Partner, wurde der Ablauf immer sicherer, sodass zum Schluss die Kata recht sicher saß.

Nach knapp fünf Stunden Training ging es dann auf dem Heimweg. Mein Dank gilt dem Ausrichter Karatewelt Reichenbach und natürlich den Senseis Oblinger, Tartaglia und Zäch für das abwechslungsreiche und lehrreiche Training.

(Bericht von Christian Kieschnick)


Lehrgang mit Fritz Oblinger in Chemnitz am 24.3.2018

Das Wetter war durchwachsen, die Truppe gut gelaunt. Stefan, Alex, Bruno und Andreas auf dem Weg nach Chemnitz (Erik hatte eine individuelle Anreise). Nach 15 Kilometer Motorstörung. Mannomann, nicht jetzt. Nächsten Parkplatz raus. Motorhaube aufmachen ... bei den heutigen Autos sowieso zwecklos. Aber so ein Auto hat ja auch Selbstheilungskräfte, sodass wir nach fünf Minuten Warten einfach unsere Bahn weiterziehen konnten.

In Chemnitz angekommen: Ausweise stempeln lassen, Umziehen, Hände schütteln, schnell noch einen Kaffee trinken, einen Keks knabbern, nochmal auf die Toilette, Schluck Wasser trinken, antreten und dann ging es los:

1. und 2. Einheit: Aufgewärmt haben wir uns mit Partnerübungen. Dabei ging es um schnelle Angriffe und schnelles Ausweichen, ohne blocken. Danach widmeten wir uns dem Kumite, also Angriff und ein möglichst schneller Gegenangriff. Anders als man es vom Kihon-Ippon-Kumite gewöhnt ist, sollten wir danach nicht wieder zurückgehen, sondern dran bleiben und weitere Techniken folgen lassen. Dabei konnten wir sehr gut verschiedene Kombinationen ausprobieren. Die Angriffe erfolgten mit Fußtechniken wie Mawashi-Geri, Ura-Mawashi-Geri und Sokutu-Geri.

In der 3. Einheit nahmen wir uns die Kata Heian Yondan vor. Wir übten den Ablauf und veranschaulichten uns den Sinn der Techniken anhand von Bunkai-Übungen. Die Kata übten wir in der Renshuho-Variante, dabei wurden alle Techniken nur einmal ausgeführt, Wiederholungen weggelassen. Beim Blocken sind wir nicht nach vorn gegangen, sondern nach hinten. Das war erstmal ungewohnt, aber schon logisch.

Die 4. Einheit wurde durch die Kata Jiin ausgefüllt. Wir erarbeiteten uns den Ablauf und festigten die Techniken in den Bunkai-Übungen. Dabei wurde Wert auf schnelle Techniken und Gegenangriffe gelegt. Fritz hat uns gezeigt, bestimmte Vitalpunkte anzugreifen und die Wirkung erklärt.

Es ging viel um den Einsatz der Hüfte. Besonders spannend fand ich die verschiedenen Kombinationen mit Mikazuki-Geri und Ura-Mikazuki-Geri. Den ersten und zweiten Teil durfte ich im gemächlichen Tempo mit einem noch älteren Herren mit grünem Gürtel absolvieren. Den dritten mit Stefan Lebelt. Das war dann schon etwas spannender. Blaue Flecke für beide inklusive.

Für mich persönlich war das einer der besten Lehrgänge. Jeder, auch die niedrig Graduierten, wurden von Fritz auf Fehler hingewiesen. Tipps zu Techniken und Verbesserungen wurden ausgiebig erklärt.

Bruno hat gezählt: 52 Teilnehmer.

(Bericht von Andreas Reppe)


Lehrgang mit Sensei Jörg Kohl in Freital im Januar 2018

Am letzten Januarwochenende des Jahres 2018 war Sensei Jörg Kohl (7.Dan - AJKA) zum mittlerweile vierten Mal bei uns.

So langsam scheint es sich in Sachsen rumzusprechen, dass die Trainingseinheiten bei Jörg immer sehr lehrreich, schweißtreibend und abwechslungsreich sind, denn wir konnten über 50 Teilnehmer aus über 7 Dojos als Gäste begrüßen.

Samstag vormittag begann das Training mit unseren Kleinsten und Anfängern. Die knapp 30 Teilnehmer übten Grundstellungen und Grundtechniken. Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Leistungen die Minis bei entsprechender Motivation fähig sind. Nach einer Stunde hatten es unsere Kleinsten geschafft und wurden in ihr wohlverdientes Wochenende entlassen.

Es folgte die erste Einheit der Mittelstufe, der sich sehr viele aus der Oberstufe anschlossen und deshalb war auch diese Einheit sehr gut besucht. Thema hier waren die verschiedenen Arten von Kumite, beginnend mit etwas Theorie. Dieses umfangreiche Thema konnte natürlich nur angerissen werden, auch wenn am Sonntag eine weitere Einheit dazu kam. Trotzdem war von allem etwas dabei. Beginnend mit Kihon-Ippon, Sanbon- und Gohon-Kumite, ging es weiter über Kaeshi-, Okuri- und Happokumite bis zum richtigen leichten Freikampf. Der Schweiß floß dabei in Strömen.

Die dritte Einheit des Tages behandelte, genau wie die letzte Einheit am Sonntag, die Kata Meikyo. Wir hatten uns im Verein in den beiden Trainingseinheiten vor dem Lehrgang schon darauf vorbereitet und die Kata wieder mal etwas intensiver geübt. Auch einige Anwendungen hatten wir in der Vorbereitung, von denen ein paar auch durch Jörg angeregt wurden. Da jedoch einige Teilnehmer die Kata noch nicht drauf hatten, begannen wir damit, den Ablauf zu lernen. Das war gar nicht mal so verkehrt, denn bei einigen Techniken wurden gleich noch diverse Feinheiten behandelt und so kam es gar nicht erst dazu, dass sich Fehler verfestigen. Ein paar Anwendungen gab es auch noch, wobei das Thema Anwendungen in der Sonntagseinheit noch weiter vertieft wurde.

Aus meiner persönlichen Sicht gefiel mir der leichte Freikampf und Happo-Kumite in der Mittelstufeneinheit sowie die Hebelanwendungen bei Meikyo am besten. Ich konnte viele Anregungen und Ideen für meine eigenen Trainingseinheiten mitnehmen.

Der Samstagabend klang wie immer bei einem gemütlichen Beisammensein in einer Gaststätte aus. Die Zeit wurde noch ausgiebig für Fachsimpelei genutzt und Jörg erzählte von seinen Trainingsreisen nach Okinawa. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und werden Jörg mit Sicherheit wieder am Jahresanfang bei uns begrüßen dürfen. Dann feiern wir schon ein kleines Jubiläum mit 5 Jahren Zusammenarbeit.

(Bericht von Stephan Pilz)


Bericht zum Jahresabschlusstraining mit Familie in Freital am 22.12.2017

Für unser diesjähriges Abschlusstraining haben wir uns etwas besonderes einfallen lassen. Jedes Mitglied sollte seine Eltern, Kinder oder Partner mitbringen, damit diese mal aktiv am Training teilnehmen können, um auf diesem Wege mal Karateluft zu schnuppern und festzustellen, dass das Training gar nicht so einfach ist, wie es von außen aussieht.

Die Idee kam anscheinend sehr gut an und so begrüßten wir sehr viele Eltern bei den Minis und auch ca. 20 'Karate-Schnuppis' bei den Maxis.

Die Minis zeigten Ihren Eltern, welche Körperbeherrschung sie schon haben, wie sie balancieren und klettern können und andere Geschicklichkeiten und die Eltern versuchten, mitzumachen und gaben auch Hilfestellung.

Bei den Maxis versuchte Stephan nach einer spielerischen Erwärmung den jungfreulichen Eltern die Grundlagen eines Zuki, Gedan-Barei und Mae-Geri beizubringen. Das klappte erstaunlich gut und so lernten unsere Gäste auch gleich die erste Kata Taikyoko-Shodan. Hier immer die richtige Richtung und die korrekte Auslage zu treffen, stellte eine große Herausforderung dar.

Insgesamt war das Abschlusstraining sehr gut besucht und alle hatten ihren Spaß, so dass wir beschlossen, dieses Event am nächsten Jahresende zu wiederholen.

(Bericht von Stephan Pilz)


Bericht zum Karate-Lehrgang mit Sensei Axel Dziersk in Berlin vom 11.-12.11.2017

Traditionelles Shotokan Karate bei Sensei Axel Dziersk (5. Dan)

Ein außergewöhnlicher Lehrgang in Berlin

Am 11. und 12. November 2017 fand im Dojo Samurai Ryu Berlin unter Leitung von Sensei Axel Dziersk erstmals ein Karate-Wochenende zum Thema traditionelles Shotokan Karate statt. Der Lehrgang war Auftakt einer Reihe solcher Veranstaltungen. Da ich seit einigen Monaten genieße ich das Privileg, regelmäßig persönlich von Sensei Axel trainiert zu werden war der Besuch dieses Lehrgangs eine Selbstverständlichkeit.

Erster Tag

Der erste Trainingstag kann in jeder Hinsicht als anspruchsvoll bezeichnet werden. Neben intensiver Dehnung, immer wieder eingestreutem Koordinations- und Balancetraining und Grundlagen wie schnellem Hüftwechsel oder exakter Ausführung des Mawashi- und Ura-Mawashi-Geris, wurden auch Techniken wie Otoshi-Geri oder Teisho-Uke/-Uchi in der Anwendung geübt, die sonst eher selten trainiert werden.

Um Distanz, Zielregion und Wirkung zu trainieren, bestand der mit Abstand größte Teil der Zeit aus Partnerübungen, die direkt aus dem Kihon-Programm am Partner umgesetzt wurden. Aufgrund der klaren Anweisungen und ständigen Korrekturen habe ich diese als sehr effizient empfunden. Und weil neben Sauberkeit auch auf leichten Körperkontakt Wert gelegt wurde fühlte sich das Ganze sehr real an.

Ein großes Thema am ersten Tag waren die vielen verschiedenen Varianten von Sabaki. Detailiert wurden die jeweiligen Vor- und Nachteile beschrieben und ausprobiert. Besonders gefallen hat mir in dem Zusammenhang die Anwendung von Ashi-Barai, der bei richtiger Positionierung und Ausführung nicht nur als Ablenkung taugt, sondern als zuverläßige Fegetechnik funktioniert.

Axel

Kata und Kata-Bunkai waren eines der ausgewiesenen Lehrgangsthemen. Wie kaum ein anderer versteht es Sensei Axel die Kata nicht zum Selbstzweck zu laufen, sondern für das Training zu benutzen. So waren die Grenzen zwischen Kihon, Kata und Kumite fließend. Mal wurde ein Embusen genutzt um Mae-Geri und Folgetechniken beim Ushiro-Geri zu üben, an anderer Stelle Sankaku Tobi aus der Kata Meikyo mit Hilfe des Partners angewendet. Besonders beeindruckt hat mich die “dirigierte Kata” - eine Trainingsmethode, bei der mehrere Karateka gleichzeitig eine oder in der Steigerung verschiedene Katas laufen und dabei vom “Dirigenten” gesteuert werden müßen. Das ist hochgradig geistig anspruchsvoll und besonders für Trainer eine gute Art, die jeweiligen Katas noch beßer zu verinnerlichen.

Im letzten Teil des ersten Trainingstages wurden Sequenzen aus vielen Katas (Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Tekki Shodan, Baßai Dai, Meikyo) beidseitig in Form von Kihonbahnen geübt. Nach fast 5 Stunden intensiven Trainings war der Kampf vielen Lehrgangsteilnehmern anzusehen und es wurde am Schluß noch einmal alles gegeben.

Der erste Tag endete mit traditionellem Kata-Bunkai. Die Techniken wurden genauso und unverändert angewendet wie sie in der Kata vorkommen, ohne daß irgendetwas verändert oder hinzugenommen wurde. Zum Beispiel wurde von Axel gezeigt, wie mit der Anfangs-Sequenz aus Heian Yondan drei Gegner ausgeschaltet werden (jodan Haishu-Uke - Jodan-Kamae im Kokutsu-Dachi -> jodan Haishu-Uke - Jodan-Kamae im Kokutsu-Dachi -> Koshi-Kamae -> Gedan Juji-Uke im Zenkutsu-Dachi -> chudan Morote-Uke im Kokutsu-Dachi)

Zweiter Tag

Nach dem obligatorischen gemeinsamen Lehrgangsabendeßen und Erfahrungsaustausch stand am zweiten Tag karatebezogene Selbstverteidigung auf dem Plan. Etwas weniger anstrengend als am Vortag folgten einem kleinen Theorieteil wieder viele Partnerübungen, dieses Mal zum Umgang mit verschiedenen bedrohlichen Situationen. Dabei wurde das Befreien aus verschiedenen Festhalten und Würgen genauso trainiert wie die Verteidigung gegen Angriffe mit Baseballschläger oder Meßer. Auch wurden Kata-Bunkai-Anwendungen gelehrt mit zahlreichen im Sport-Karate verbotenen Techniken und zusätzlichen Festsetzen und Kontrollen des Angreifers durch Hebel und Würfe.

Fazit

Das Wochenende in Berlin war unglaublich spannend und lehrreich. Besonders die Authentizität deßen, was Trainiert und gezeigt wurde habe ich als sehr angenehm empfunden. Sei es das Kata-Bunkai, welches sich bei Sensei Axel immer genau an der Kata orientiert und diese nicht verändert, der Kontakt, der jede Partnerübung realistisch anfühlen läßt oder der ständig gegenwärtige Karatebezug beim Thema Selbstverteidigung. Wer Axel Dziersk kennt, der weiß, daß er ein sehr anspruchsvoller Trainer ist, der großen Wert auf die traditionell korrekte Ausführung jeder einzelnen Technik legt und jeden noch so kleinen Fehler sieht. Eine entsprechende Fülle an Erkenntnißen konnte ich persönlich von den zwei Tagen mitnehmen.

(Bericht von Stefan Lebelt)

Bericht zum Karate-Lehrgang mit Sensei Julian Chees in Freital am 21.10.2017

Am 21.10.2017 war Julian Chees zu Besuch in Freital, um uns, den Shotokan Karateverein Freital, einiges an Wissen zu übermitteln und uns einige wichtige Sachen beizubringen.

Der Lehrgang war sehr lehrreich und hat viel Spaß gemacht, da Julian Chees ziemlich unterhaltsam war.

Für das gemeinsame Training hatte Julian ein Programm aus Heian-Shodan und Heian-Nidan dabei. Er ließ uns auch einige faszinierende Techniken am Partner ausprobieren. Auch das Training der 'Oberstufe' war extrem spannend. Dabei ging es hauptsächlich um die Kata Chinte. Außerdem wurden noch verschiedene Formen von Kumite und Kihon geübt.

Gruppenfoto1

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass mir das Training sehr gut gefallen hat, da es abwechslungsreich war und Julian uns einige interessante Kombinationen gezeigt hat. Aber im Gegensatz dazu freute man sich auch auf die Mittagspause, in der man sich, dank Ricardo, etwas Delikates zu Essen holen konnte, um den Hunger zu stillen. Gegen Ende des Lehrgangs, während die zahlreich erschienenen Braun-und Schwarzgurte trainierten und kämpften, saßen einige unserer Karateka draußen, unterhielten sich und gönnten sich erstmal ein Erholungsbier, aufgrund des anstrengenden und amüsanten Trainings des Senseis.

Der Lehrgang war an sich sehr gelungen mit einer ganz guten Beteiligung aus unserem Verein und einigen Gästen und ich hoffe, dass Julian Chees uns in näherer Zukunft vielleicht mal wieder die eine oder andere Trainingseinheit geben wird.

(Bericht von Ivet Argirova)


Bericht zum Budo-Karate-Seminar mit Sensei Andre Bertel in Krefeld vom 07.-08.10.2017

Tote kontern nicht ...

Ungefähr ein Jahr ist es her, als zwei Leute ein Wochenendseminar mit Andre Bertel in Hamburg besuchten und voller Begeisterung davon berichteten. Einige Erzählungen, Recherchen und Youtube-Videos später stand fest: Da will ich auch hin! Schon sehr zeitig war klar, dass einige Leute Interesse haben und es ein kleiner Vereinsausflug wird. Und so verfolgten wir, welches Dojo den Zuschlag für das Seminar in 2017 bekommen würde. Als Krefeld feststand, meldeten wir uns schnellstmöglich an, um unsere Teilnahme zu sichern. Stephan kümmert sich auch schon um ein Hotel.

Am 6.10.2017 war es dann endlich soweit. Das Auto war gepackt (ok, ich bin eine Stunde vorher aus dem Urlaub in Thüringen gekommen und hab nur schnell alles raus geschmissen) und Christian war auch da. Dann sammelten wir noch Beate und Stephan ein und ab ging die Post Richtung Leipzig, wo Marco bei Leisnig auf unseren Kleinbus bereits sehnsüchtig wartete. Trotz Freitag und der 580km Wegstrecke kamen wir gut durch, bis 125 km vor dem Ziel die Öllampe Aufmerksamkeit erbettelte. Also nächster Parkplatz raus und mal reingeschaut in den Motorraum. Am Öl konnte es nicht liegen, da war genug da… zumindest auf dem Motor und im halben Motorraum….

Also einen günstigen Liter an der Autobahntanke gekauft, bisschen geputzt und dann mit halber Kraft und Daumen drücken weiter. Gott sei Dank kann man im Ruhrpott nicht sehr schnell fahren, einen wirklich herzlichen Dank an dieser Stelle auch an die Verkehrsdichte und die Baustellen.

Unser Hotel erreichten wir kurz vor 21 Uhr und auch das Restaurant hatte noch offen, was immer eine gute Sache ist, da die meisten noch kein Abendbrot hatten…

Am nächsten Morgen machten wir uns nach kurzer Nacht (also die Nacht war lang, nur der Schlaf war kurz) und einem doch befriedigendem Frühstück auf zur Halle. Die Parkplätze waren durch den Veranstalter gut ausgezeichnet und so waren wir schnell am Trainingsort. Dank guter Organisation des ausrichtenden Dojos konnten wir schnell einchecken und uns umziehen. Nun konnte es losgehen…

Pünktlich um 11 begann die erste Einheit mit Sensei Bertel. Für die Neulinge auf seinem Seminar wurde er noch einmal vorgestellt. Takafumi Mooroka, einer seiner Schüler, hatte ihn aus Japan begleitet. Laut Aussage des Sensei würden die nächsten Deutschlandseminare themenmäßig auf diesem Seminar aufbauen.

Dann ging es endlich los mit einer kurzen japanischen Erwärmung, bei der man u.a. im Seiza sich in der Halle vorwärts bewegte. Das Training bestand vor allem aus Basics, worauf auch durch den Sensei immer wieder hingewiesen wurde. Er wollte keine neuen fantastisch aussehenden Bewegungen üben, sondern an Hand von Grundtechniken in die Tiefe vordringen. Hierbei ging es vor allem um Lockerheit, um Schnappen von Techniken. Viele Details in der Bewegung. Kontrolle – den Partner treffen (auch Yodan) ohne ernste Verletzungen. Dies demonstrierte Bertel Sensei auch immer wieder anschaulich an Volunteers.

Während der Mittagspause wurden alle Teilnehmer ausreichend mit Kaffee, Tee, Bratwurst, Schnittchen und Kuchen versorgt.

14.30 begann die zweite Einheit. Nach kurzer Erwärmung durch Mooroka Sensei und eine Kihoneinheit, wieder mit Schwerpunkt auf Groundpower, ging es weiter mit Partnertraining. Persönlicher Favorit hierbei war ein Stopptritt in Form von Yodan Mae-Geri Kakato gegen einen Tsuki-Angriff. Timing und Kontrolle waren hier sowohl für Angreifer als auch Verteidiger spannend, da der Fußtritt ja irgendwo am oberen Brustkorb mit der Ferse oder mit den Zehen am Hals enden durfte. Auch wurde vom Sensei das Prinzip 'Ikken hissatsu' thematisiert, was auch in meiner Vorstellung wenig mit Sportkarate, sondern mehr mit der ursprünglichen Form des Karates zu tun hat. Dies führte uns auch zur Überschrift und vielleicht auch zur Zusammenfassung des Karates in diesem kurzen Satz.

Da die letzte viertel Stunde noch mal in Grundtechniken mit Schweißproduktion geübt wurde, freuten wir uns natürlich alle auf die Dusche im Hotel. Das Abendessen fand im Stadtwaldhaus um 19.00 Uhr statt. Für einen guten Preis konnte man sich nach Lust und Laune den Bauch vollschlagen, was wir natürlich auch gemacht haben. Bei Bier und entspannter Reggaemusik entstand noch das ein oder andere interessante Gespräch. Wir hoffen natürlich, dass der Sensei auch mal an Dresden denkt, wenn er sich für die nächsten Jahre einen Ausrichter sucht. Für meinen Geschmack hätte nach dem Abendessen ruhig noch ein bisschen mehr Party sein können, so jedoch war ich für ein Trainingslager verdammt zeitig im Bett.

Gruppenfoto1

Am nächsten Morgen begann das Training bereits um 9.00. Da sich der Sensei halb entschuldigt hatte, dass am Samstag nur Grundtechniken geübt wurden, konnten wir natürlich weiterhin gespannt sein. Die Aufwärmung begann mit einer Art des Schuhplattlerns, bei dem ich vor allem bei Beate eine beachtlich gute Technik erkennen konnte, was die Frage aufwärmt, auf was für Partys Sie so geht? Aber zurück zum Training, heute ging es vor allem wieder um Drehbewegungen der Hüfte, Rotationen in den Gegner hinein, das Absenken dabei und natürlich wieder das snappen. Highlight war hier bestimmt auch für einige der Ura-Mawashi-Geri mit anschließender Beinschere.

Die letzte Einheit war nach einer gemütlichen Mittagspause auch sehr schnell heran und innerlich begleitet mich dann doch immer schon ein wenig Wehmut, weil man realisiert, das ein toller Lehrgang dem Ende zu geht. Zum Glück kamen wir alle noch mal auf unsere Kosten, mit teilweise sehr guten Partnern aus anderen Vereinen, Kihon-Ippon-Kumite zu trainieren, was sich hier vor allem in sehr schönem Kontakt an Unterarmen bei Blöcken und im Chudan-Bereich beim Kontern darstellte. Hochmotivierte Partner stacheln einen ja immer noch einmal selbst an und man sieht, wo bei einem selbst noch viel Potential ist. Die letzte viertel Stunde bestand im wesentlich darin, das jeder noch einmal mehr oder weniger tiefgreifende Fragen stellen konnte, die der Sensei versuchte, in der Kürze derzeit zu beantworten.

Beeindruckend für mich war, dass sowohl Sensei Bertel als auch sein Schüler jedem Lehrgangsteilnehmer noch einmal persönlich die Hand schüttelte und für seine Teilnahme dankte. Gott sei Dank war da die Verabschiedung schon beendet und wir mussten nicht im Seiza sitzen.

Gruppenfoto1

Die nächste Stunde bestand vorwiegend aus Trinken, Apfelkuchen essen (wir sollten halt alles aufessen) und duschen, bevor wir uns alle zufrieden auf den Heimweg zurück nach Freital machten.

(Bericht von Andy Nietzold)


Bericht zum DTKV/AJKA Sommercamp in Bad Blankenburg vom 01.-03.09.2017

Das alljährlich stattfindende Instructorcamp der AJKA wurde erstmalig mit dem Sommercamp des befreundeten DTKV zusammengelegt. Der DTKV ist der Bundesverband der Shotokanlinie von Sensei Nishiyama, Shirai und Fugazza. Die beiden Verbände können ihr traditionelles Shotokan gemeinsam auf Nishiyama (DTKV), Nakayama (AJKA/DTKV) und Okazaki (AJKA) zurückführen.

Und so trafen sich in der wirklich sehr angenehmen und großzügigen Landessportschule Bad Blankenburg Anfang September ca. 80 Karateka aus ganz Deutschland und einige Ungarn. Uns erwarteten insgesamt 11 Trainingsstunden unter den Senseis Leslie B. Safar (9.Dan - AJKA), Jörg Kohl (7.Dan - AJKA), Manfred Schmoigl (7.Dan - DTKV) und Helmut Eisenmann (6.Dan - DTKV).

In den Einheiten von Safar Sensei, an denen alle beginnend mit Orangegurt teilnahmen, stand als Hauptthema Körperverschiebung und Körperrotation auf dem Programm. Mit zumindest dem Anschein nach relativ einfachen Kombinationen wurde uns ganz schön der Schweiß in die Gi getrieben und die Rotationen merkte man alsbald an den brennenden Fußsohlen.

Für die Einheiten der anderen 3 Senseis wurde eine Gruppenaufteilung vorgenommen. Eine Gruppe bis 1. Kyu, eine Gruppe 1. und 2. Dan und eine Gruppe für den Rest. Da das alles parallel stattfand, kann ich hier nur für die letzte Gruppe berichten.

Es wechselten sich dann die beiden Senseis Eisenmann und Schmoigl ab. Während bei Sensei Eisenmann die Themen Kumite und Kanku-Dai dran waren, ging es bei Sensei Schmoigl um Tsugi-Ashi im Zusammenhang mit Go no sen und Sen no sen. Weiterhin wurde die Kata Gojushiho-Dai komplett auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt. Da war ich richtig froh, dass wir diese Kata in letzter Zeit so oft gelaufen sind und so konnte ich mich auf seine Ausführungen fokussieren und musste mich nicht mehr mit dem Ablauf herumschlagen.

Stephan

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr schönes Trainingswochenende mit hervorragenden Senseis, durchdachten Einheiten, motivierten und guten Mitkämpfern, einer super coolen Location und lustigen Abenden war. Ich bedanke mich auf diesem Weg beim DTKV und den Organisatoren. Es war prima. Oss

(Bericht von Stephan Pilz)


Bericht zum Sommercamp in Freital vom 25.-27.08.2017

Unser Verein veranstaltete vom 25.8.17 bis zum 27.8.17 ein „Sommercamp“ im Freibad Zacke.

Als aller erstes bauten wir unsere Zelte auf. Nach dem mehr oder weniger anstrengenden Aufbau der Zelte gab es für uns Freizeit. Da gutes Wetter war und zu dieser Uhrzeit praktisch keine Besucher da waren, stürzten wir uns ins kühle Wasser.

Danach gab es Abendessen, wobei wir nicht nur gegrillt hatten, sondern auch die andern köstlichen mitgebrachten Speisen genossen. Bei so einem Camp konnten sich die Leute auch außerhalb des Trainings besser kennenlernen. Noch besser war aber das „Abendlagerfeuer“ nach dem Abendessen. Es war einfach nur herrlich, an einem warmen Lagerfeuer zu sitzen und die Wärme auf sich wirken zu lassen. Wir blieben ca. bis 22:00 Uhr wach, dann war Nachtruhe.

Stephan

Am nächsten Tag frühstückten wir um ca. 8:30 Uhr. Ab 10 Uhr sind wir in die Turnhalle der Glückauf-Grundschule gelaufen und trainierten dort ca. 2 Stunden ausgiebig. Es war auch schon anstrengend, aber die erfrischende Abkühlung im Becken nach dem Training war fantastisch! Um 16 Uhr hatten wir nochmal eine spielerischere Trainingseinheit. Wie am Abend zuvor ließen wir die Wärme am Lagerfeuer auf uns wirken und führten viele interessante Gespräche. Nach zwei Tagen und unglaublich viel Spaß und Schweiß bauten wir unsere Zelte ab und verabschiedeten uns voneinander.

Wir sehen uns beim nächsten Karate-Camp!

(Bericht von Daniel Lechner)


Bericht zu den Kinder- und Jugendsportspielen in Freital am 18.06.2017

Unser Verein hat die Kinder- und Jugendsportspiele am 18. Juni 2017 in der „Geschwister Scholl“ Oberschule in Freital veranstaltet. Bei diesem Turnier waren nicht nur Karateka aus unserem Verein dabei, sondern auch einige, die einen weiten Weg auf sich genommen haben, z.B. aus Leipzig.

Diesmal gab es 4 Disziplinen: Kumite, Kata, Kata-Team und Kumite-Team. Für Kumite gab es am vorherigen Tag einen Lehrgang bei Detlef Krüger (5. Dan) in der Turnhalle der „Geschwister Scholl“ Oberschule. Bei diesem Turnier waren wir sehr erfolgreich. Wir gewannen viele Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Das lag nicht nur an uns selbst, sondern natürlich auch an unseren Trainern, die uns bei jedem Training unterstützt haben. Ich denke, nach dem Turnier haben alle noch ein paar Punkte gefunden, an denen sie in den nächsten Trainingseinheiten arbeiten können.

Insgesamt hatten wir

(Bericht von Nico Loitsch)

Weitere Turnierberichte gibt es bei den DATEs aus Löbau und im Blog unseres Stefans.


Lehrgang mit Sensei Detlef Krüger in Freital-Hainsberg

Auch dieses Jahr konnten wir wieder vor den Sommerferien Detlef Krüger (5. DAN) in Freital begrüßen. An diesem Samstag, einen Tag vor unserem eigenen großen Kinder- und Jugendturnier, drehte sich in den 4 Trainingseinheiten alles um Kihon-Ippon- und Jiyu-Ippon-Kumite.

In den Einheiten 1 und 3 ging es in großer Gruppe hauptsächlich um Kihon-Ippon-Kumite. Schritt für Schritt erläuterte uns Detlef die Unterschiede zwischen Tsugi-Ashi und Tenkan-Ashi mit Blöcken zur Innen- und Außenseite. Nach dem Mittag arbeiteten die großen und kleinen Anfänger an den richtigen Kombinationen von Winkel und Distanz, sowie Richtung und Abstand.

In der 2. und 4. Trainingseinheit forderte Detlef die anwesenden Karateka ab dem 5. Kyu im Jiyu-Ippon-Kumite heraus. Er brachte uns seine 10 Punkte Schritt für Schritt näher. An wechselnden Partnern schleiften wir an unseren Fehlern und immer wieder rückte er das gemeinsame Training in den Fokus.

Abschließend ist zu sagen, dass es ein paar sehr informative und lehrreiche Stunden waren. Es wird ein schwerer steiniger Weg, um die festgefahrenen Bewegungsmuster zu durchbrechen.

(Bericht von Beate Messerschmidt)


Bericht zum Shotokan-Cup in Dresden am 20.05.2017

Seit Wochen bereiteten wir uns intensiv auf den Shotokan Cup vor, der am 20.5.2017 in Dresden stattfand. Da dieses das erste Turnier war, bei dem wir nicht nur bei Kata Einzel, sondern auch bei Kata Team antraten, war das Training auch dementsprechend straff gestaltet. Sauberkeit der Techniken, Rhythmus, Kime - alles musste passen.

Dann war der Tag des Turniers gekommen. Mit 19 teilnehmenden Karateka traten wir in Dresden an. Schnell mussten wir erkennen, dass die Konkurrenz deutlich stärker war als bei den letzten Turnieren, an denen unser Verein teilgenommen hat. Dennoch können wir mit 12 Podiumsplätzen stolz auf unsere Leistung sein.

Gruppenbild

Meiner Meinung nach hat dieses Turnier geholfen zu erkennen, dass wir weiter an uns (und vor allem an unserem Kime arbeiten müssen). Ich denke, jeder Einzelne von uns hat sich als Ziel gesetzt, beim nächsten Turnier weniger aufgeregt zu sein und besser abzuschneiden.

Unter den Zuschauern befand sich auch das Team vom MDR. Der Beitrag des Turniers war am Abend im Sachsenspiegel zu sehen. Im Anschluss gab es noch für alle noch eine Runde Eis.

Abschließend kann ich sagen, dass es ein anspruchsvolles aber auch bereicherndes Turnier für alle Teilnehmer war.

Natürlich möchte ich mich auch bei unseren Trainern bedanken, die uns auf dieses Turnier vorbereitet haben und uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

(Bericht von Daria-Sophie Prescher)


Bericht zum Lehrgang bei Sensei Safar in Elsterwerda vom 12.-14.05.2017

Wie jedes Jahr im Mai war auch dieses Jahr wieder Sensei Safar (9.Dan) zu Gast in Elsterwerda. Unser Dojo war mit 7 Leuten vertreten.

Gruppenbild

Als Thema durch alle Einheiten zog sich Krafterzeugung durch Körperrotation und Körperverschiebung in der Kata. Zum einen wurden die beiden Arten getrennt von einander trainiert und später dann natürlich auch als gemeinsame Kombination. Aufgebaut wurden alle Übungen durch Partnerkombinationen aus allen Heian-Katas sowie Bassai-Dai und Kanku-Sho.

Nach jeder Partnerkombination, die teilweise auch aus 3 bzw. 4 Partner bestanden, wurde die entsprechende Kata mindestens 3 mal gelaufen und Sensei wachte mit Argusaugen, ob wir auch das eben gelernte richtig in der Kata umsetzen.

Am Ende des Samstagstrainings stellten sich noch 11 Leute einer Danprüfung für Shodan, Nidan und Sandan. Alle Prüflinge haben bestanden und unser Verein gratuliert auf diesem Wege noch einmal recht herzlich.

Nach den Danprüfungen klang der Tag noch mit einem gemütlichen Beisammensein mit lecker Buffet und Kaltgetränken aus.

Es waren wieder einmal 4 lehrreiche und Schweiss treibende Einheiten. Ein rundum gelungenes Wochenende. Vielen Dank an dieser Stelle an die Veranstalter. Wir sehen uns nächstes Jahr wieder.

(Bericht von Stephan Pilz)


Bericht zum Tora-Pokal Kinderwettkampf in Berlin am 06.05.2017

Am Samstag, den 06. Mai 2017, haben sich sechs unserer Jugendlichen auf den Weg nach Berlin gemacht. In Kata Einzel, Kata Team und Jiyu-Ippon-Kumite starteten unsere Karateka überaus erfolgreich und belegten jeweils Platz 5 mit den beiden Kata-Teams.

Gruppenbild

Da es eine Mindestgraduierung für die Einzelstarts gab, konnten diese nur Joy, Carolin und Nico bestreiten. Das Team von Julienne, Kristin und Alexander haben ein durchaus erfolgreiches Debüt gegeben und können mit dieser Erfahrung jetzt zu den nächsten Turnieren fahren. Die mitgereisten BetreuerInnen, Fans und TrainerInnen waren zu Beginn von der höhergraduierten Konkurrenz beeindruckt, doch die drei Karateka aus Freital bewiesen ihr Können.

Da mit bis zu 13 StarterInnen die Kategorien gut besetzt waren, sind die Platzierungen der drei FreitalerInnen umso höher einzustufen. In der Einzel-Kata verträumten Joy, Carolin und Nico zwar den Start des Wettkampfes, aber durch ein fokussiertes Auftreten in den weiteren Präsentationen erkämpften sich alle drei noch den 2. Platz in ihrer Kata-Einzel-Kategorie.

Der noch ungewohnte Modus des Jiyu-Ippon-Kumite erforderte zum einen Mut, zum anderen auch ein gehobenes Maß an Kontrolle. Wir können aber voller Stolz berichten, dass mit Platz 1 für Joy, Platz 2 für Nico und Platz 3 für Carolin in den jeweiligen Kumite-Einzel-Kategorien ein ganzer Medaillensatz nach Freital gegangen ist.

Die Ausbeute stimmt also für den Turnierauftakt im Jahr 2017: sechs StarterInnen und sechs Podiumsplatzierungen. Wir gratulieren den drei erfolgreichen Karateka und freuen uns auf die nächsten beiden Turniere in naher Zukunft.

(Bericht von Robert Dietz)


Bericht zum Lehrgang bei Fritz Oblinger in Chemnitz am 25.03.2017

Pünktlich um 8.30 Uhr trafen wir uns traditionell auf dem Kaufland-Parkplatz in Freital und starteten mit dem 'Vereinsbus' und Begleitfahrzeugen in Richtung Chemnitz. In Siebenlehn sammelten wir dann Sensei Stephan noch ein. Insgesamt 13 Karateka unseres Vereines traten zum Lehrgang bei Fritz Oblinger an. Damit waren wir stark vertreten. Für insgesamt vier mögliche Trainingseinheiten lohnte sich die Fahrt auf jeden Fall.

Gruppenbild

In der ersten Einheit ging es nach einer lockeren Erwärmung hauptsächlich um Kihon mit dem Schwerpunkt auf Schnelligkeit und Kraftübertragung. In der zweiten Einheit wurden Kombinationen trainiert. Zur Mittagspause genossen wir die Sonne und unsere mitgebrachte Verpflegung und während unser Sensei Robert seine Prüfung zum 2. Dan im Shotokan mit Bravour unter den strengen Augen von Sensei Fritz Oblinger und Sensei Jörg Riester absolvierte.

Zu Beginn der dritten Einheit erfolgte die feierliche Übergabe der Dan-Urkunden. Anschließend erarbeiteten wir die Bunkai zur Kata Heian-Yondan. Dies stellte für viele Anfänger eine große Herausforderung dar. Die Otogani unseres Vereines profitierten jedoch von ihrem soliden Training und konnten auch im Anfängerbereich gut mithalten. Für die Oberstufe schloss sich noch eine vierte Trainingseinheit an, in der eine fast unaussprechliche, recht unbekannte neue Kata auf Wunsch eines Teilnehmers erarbeitet wurde. Die Matsumura no Rohai aus der Stilrichtung Shito Ryu.

In allen Einheiten standen Partnerübungen an, bei denen einige Trainierende Kontakte zu Karateka aus anderen Vereinen knüpften und die Chance nutzten, um zu unseren Veranstaltungen einzuladen. Unser Jugendwart Ricardo hatte dafür eigens Einladungen gedruckt und ausgelegt. Wir würden uns über Zuspruch und Teilnahme sehr freuen.

An dieser Stelle gilt unser Dank auch dem Veranstalter, dem Chemnitzer Karateverein e.V., für die reibungslose Organisation. Der Zeitplan stand, der Kaffee war immer frisch und auch sonst gab es keinen Grund zur Klage! Wir waren nicht das erste Mal da und kommen auch gerne wieder!

Fazit: Insgesamt ein gelungener Trainingstag bei einem hochrangigen Sensei, Fritz Oblinger (8. Dan).

Nach dem Training war für den kulturellen Teil des Tages auch gesorgt. Sensei Stephan meldete uns im Espitas zur großen Dan-Feierlichkeit an und wir ließen den Tag gebührend ausklingen. Robert: Wir gratulieren Dir an dieser Stelle noch einmal.

(Bericht von Romy Ebersbach)


Weihnachtsturnier beim S.V. Tora Berlin

Am 03.12.2016 fand in Berlin das jährliche Weihnachtsturnier des S.V. Tora statt. Da beim wir beim letzten Turnier im Rahmen der Vogtlandspiele Blut geleckt hatten, wollten wir dieses Event nutzen, um weitere Erfahrungen im Wettkampfbereich zu sammeln. Allerdings hatten wir diesmal nur ca. 2 Wochen Vorbereitungszeit, wegen zuvor bei uns stattfindenden Gürtelprüfungen!

Mit insgesamt 9 Karateka sind wir angereist und mit 10 Platzierungen wieder nach Hause gefahren. Und das bei einer Gesamtbeteiligung von 122 Karateka aus den Vereinen S.V. Tora Berlin, Karate-Do Demmin e.V. und Shotokan-Karate-Verein Freital e.V.

5x Platz eins
3x Platz zwei
2x Platz drei

Diesmal haben einige von uns auch den Kumiteteil mitgenommen und so konnten wir auch hier zwei Plätze abstauben. Trotzdem muss man ehrlicherweise gestehen, dass der Kumitepart bei uns noch ausbaufähig ist.

Wir sind unglaublich stolz auf die Leistungen unserer Schüler. Natürlich auch auf die, die keine Medaille erringen konnten. Manchmal hat man einfach das Pech, sich nur mit höhergraduierten Gegnern zu messen. Doch genau durch solche Begegnungen wird man besser und lernt etwas dabei.

Als Randnotiz wäre noch zu erwähnen, dass unsere Senseis Stephan Pilz und Christian Kieschnick ihren Einstand als Kampfrichter gegeben haben und Anja Blume einen hervorragenden Job als Ansagerin und Schriftführerin gemacht hat. Vielen Dank auch an die mitgereisten Betreuer.

Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals allen die teilgenommen haben zu diesem wirklich großartigen Tag.

(Bericht von Stephan Pilz)


9. Berlin Spezial mit Risto Kiiskilä und Tatsuya Naka

Am Wochende des Tages der deutschen Einheit waren 4 Karateka des Shotokan Karatevereins Freital, Romy, Christian, Robert und Stefan zusammen mit ca. 300 weiteren Teilnehmern in Berlin beim 9. Berlin Spezial mit Sensei Risto Kiiskilä (6.Dan) und Sensei Tatsuya Naka (7.Dan).

Das Training war gewohnt großartig. Während sich bei Sensei Risto alles um Beinarbeit und Gewichtsverlagerung drehte, ging es bei Sensei Naka dieses Mal erstmals nicht in erster Linie um die Hüfte, sondern um das Thema Expansion vs. Kontraktion. Das ist ein spannender grundlegender Ansatz, der bei uns teilweise (beispielsweise in der Heian Nidan) bereits so vermittelt wird. Im Abschlußtraining demonstrierte Sensei Naka auf beeindruckende Art und Weise, was für Ihn der Unterschied zwischen Budo und Sport ist.

Auch das ganze Drumherum wie Übernachtung, Verpflegung und Unterhaltung haben sehr gut funktioniert. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an das Bushido Dojo in Berlin und die unzähligen Helfer!

Gruppenbild
Robert, Romy, Christian, Stefan

Das nächste Berlin Spezial findet im Jahr 2018 statt.

(Bericht von Stefan Lebelt)


DJKB-Kindertrainerlehrgang mit Markus Ruess

Bereits im letzten Jahr waren Anja, Beate, Susi und Stefan beim Kindertrainerlehrgang des DJKB in Leipzig. Vieles des dort gelernten konnte in der Zwischenzeit im Training umgesetzt werden. Am letzten Samstag (17.09.2016) stand nun der zweite Teil auf dem Programm.

Am frühen Morgen war Abfahrt Richtung Leipzig. Dort angekommen gab es zunächst eine Feedbackrunde, in der die Erfahrungen seit dem letzten Lehrgang diskutiert wurden. Viele Fragen, die sich in der Zwischenzeit ergeben hatten, konnten dabei beantwortet werden. Besonders Beate hatte dafür eine lange Liste vorbereitet.

Während es im letzten Jahr hauptsächlich um die Themen Koordination, Erwärmung und Kihon ging, lag der Schwerpunkt dieses Mal klar beim Kumitetraining. Dabei gab es eine ganze Menge spannender Anregungen vom Bundesjugendtrainer Makus Ruess.

Gruppenbild
Markus Ruess (2. von links), Beate (mitte), Anja (4. von rechts), Susi (3. von rechts), Stefan (rechts)

Selbstverständlich werden wir werden das Gelernte zeitnah in das Training der verschiedenen Grupppen einbauen und unseren Karateka so auch weiterhin ein zeitgemäßes und qualitativ hochwertiges Training bieten.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Wochenendlehrgang mit André Bertel

Am vergangenen Wochenende (23. und 24.07.2016) war eine kleine Delegation, bestehend aus Stephan und Stefan, beim "International Budo Karate Seminar" mit Andrè Bertel (6. DAN) in Ahrensburg.

Zunächst, wer André Bertel nicht kennt, der kann sich in seinem Blog oder auf YouTube einen Eindruck verschaffen.

André Bertel war ein Schüler von Asai und ist 2013 in die JKA eingetreten. Er stammt aus Neuseeland, lebt aber seit geraumer Zeit in Japan und ist einer der ganz wenigen nicht japanischen Instruktoren, die in Japan Seminare geben.

Nach der Begrüßung und ein paar einleitenden Worten und Fakten (120 Teilnehmer, 12 Nationen) wurde nachdrücklich darauf hingewiesen, daß André Bertel hartes Budokarate betreibt und lehrt und wir uns genau überlegen sollen, ob wir uns als Präsentationspartner zur Verfügung stellen wollen.

Auch Sensei André selbst ließ von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wo seine Prioritäten liegen.

Gruppenbild
Lars, Marco, André Bertel, Stefan, Stephan

Im Gegensatz zu manch anderen Lehrgang war Körperkonkakt hier nicht nur ausdrücklich erlaubt sondern bei vielen Techniken geradezu notwendig. Es ist faszinierend, wie effektiv ein geschleuderter Haito-Uchi sein kann, ohne daß dabei viel Kraft eingesetzt werden muß.

Während der vier je zweistündigen Trainingseinheiten wurde unglaublich viel Wissen vermittelt. Dabei war der Einfluß von Sensei Asai aber auch von Sensei Naka sehr deutlich zu spüren. André Bertel hat sich als außergewöhnlicher Instruktor erwiesen. Nahezu jedes erklärte Detail wurde intensiv demonstriert und begründet. Und auch nach dem Training stand Sensei André noch sehr lange bereit, um Fragen zu beantworten und weitere Details zu demonstrieren.

Wir bedanken uns für dieses großartige Trainingswochenende.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Turnier bei den Vogtlandspielen

Am 04.06.2016 fand in Reichenbach im Vogtland ein Karateturnier im Rahmen der diesjährigen Vogtlandspiele statt. Wir hatten bereits vor geraumer Zeit beschlossen, hier mit unserem Karatenachwuchs in der Disziplin Kata anzutreten. Entsprechend fokussiert war das Training - Kata, Kata und wieder Kata - Ablauf, Rhythmus, Bunkai, Haltung, Atmung, Kime ...

Diese intensive Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht!

Gruppenbild
Franz, Anja, Ricardo, Christian, Stefan, Robert,
Alex, Nico, Daria, Carolin, Romy, Joel, Diego, Joy, Emil,
Stefan

Mit insgesamt 15 Karateka sind wir angerückt und mit 10 Platzierungen wieder nach Hause gefahren. Und das bei einer Gesamtbeteiligung von circa 90 Karateka.

4x Platz eins
3x Platz zwei
3x Platz drei

Und obwohl wir mit dem Kumiteteil quasi die Hälfte des Turniers weggelassen haben, sind wir in der Dojowertung auf dem zweiten Platz gelandet.

Was soll man dazu noch groß sagen?

Wir sind unglaublich stolz auf die Leistungen unserer Schüler. Jeder einzelne ist an diesem Tag über sich hinaus gewachsen. Und auch die, die keine Medaille erringen konnten, haben sehr gute Darbietungen geliefert.

Natürlich passiert in der Aufregung der ein oder andere Fehler und manchmal hat man auch einfach das Pech, gleich in der ersten Runde auf einen höhergraduierten und deutlich besseren Gegner zu treffen. Doch das tut der persönlichen Leistung keinen Abbruch und erhöht vielleicht sogar die Motivation für das nächste Mal.

Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals allen die teilgenommen haben zu diesem wirklich großartigen Tag.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Lehrgang mit Sensei Axel Dziersk in Freital im März 2016

“Willst Du einen guten Lehrer, dann wähle einen unbequemen.”

Sensei Axel Dziersk ist weiß Gott kein bequemer Lehrer. Er versteht es wie kein anderer, Schwächen und Fehler seiner Schüler zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen.

Ende März 2016 fand in Freital ein Wochenendlehrgang mit Sensei Axel statt. Die zwei Tage waren unglaublich vielschichtig und spannend.

Angefangen von grundlegenden Themen wie richtiger Stand, Einsatz der Hüfte, Körperverschiebung und -rotation wurden im Kihon auch spezielle Techniken wie Mawashi-Geri, Ushiro-Geri und Ashi-Barai trainiert.

Auch Partnerübungen wie Drills und Kumite sowie das Thema Kata kamen nicht zu kurz. Während bei den Anfänger Heian Nidan geübt wurde, ging es bei den Fortgeschrittenen um Ji'in.

Zwischendurch gab es immer wieder Kraft-, Konditions- und Beweglichkeitsübungen - letztere vor allem am zweiten Tag. Über eine Stunde wurde in Vorbereitung auf Fußtechniken gedehnt und gelockert.

Der Lehrgang endete mit einer Kombination aus Konzentrations-, Balance- und Katatraining. Entsprechend der Graduierung wurden verschiedene Katas auf einer schiefen Sportbank gelaufen. Der wackelige Grund und beengte Platz sowie die Reduzierung auf zwei Bewegungsrichtungen haben dabei einen faszinierenden Effekt: Da man sich stark konzentrieren muss, nicht herunter zu fallen und bei jeder 90Grad-Wendung kurz überlegt, merkt man sofort, an welcher Stelle Ablauf und Technik noch nicht vollständig automatisiert ablaufen.

Zusammenfassend waren es zwei sehr lehr- und abwechslungsreiche Tage.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Lehrgang mit Sensei Jörg Kohl in Freital im Januar 2016

Am zweiten Januarwochenende 2016 war Jörg Kohl (7. DAN) aus Berlin zu Gast beim Shotokan Karateverein Freital.

Wie bereits im letzten Jahr war das Training auch dieses Mal wieder sehr kurzweilig.

Der Schwerpunkt lag bei allen Einheiten auf der Kata Heian Shodan. Angefangen von der richtigen Fußhaltung bei den Wendungen, über Variationen mit Gyaku (Spiegelverkehrt) und Ura (Rückwärts) bis hin zu vielen an die Kata angelehnte Applikationen, bei denen zum Teil auch das Thema Kyusho (Vitalpunkte) mit angerissen wurde, war für fast jede Muskelpartie etwas dabei.

Sensei Jörg Kohl fand eine gute Balance zwischen koordinativ durchaus anspruchsvollem Training und guten, plausiblen Erläuterungen.

Sehr spannend waren auch die Doppelblocktechniken (Ausholbewegung bei Shuto-Uke, Age-Uke und Uchi-Uke als Block), deren Training ebenfalls als gute Abhärtung diente. So mancher Unterarm dürfte am Ende leichte Verfärbungen gezeigt haben.

Zusammengefasst war es ein großartiges Karatewochenende für unseren Verein.


Rückblick auf 2015

Ein extrem erfolg- und abwechslungsreiches Jahr liegt hinter uns.

Ausgehend mit dem Aufbau unserer Minigruppe, in der die Kleinsten von 3 bis 6 Jahre betreut und motiviert werden, ihre Koordination und Ausdauer zu verbessern, haben wir allein durch diese Minigruppe einen Mitgliederzuwachs von 30 Kindern erreicht. Weitere Trainingselemente dieser neu geschaffenen Gruppe sind z.B. Orientierungsfähigkeit, Disziplin, Einhaltung von Regeln sowie Spaß an der Bewegung. Von vielen Eltern erhielten wir dafür sehr viel Zuspruch und ein ausgesprochen positives Feedback.

Auch bei den anderen schon bestehenden Trainingsgruppen ist ein hoher Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. Wir konnten 2015 25 neue Teilnehmer und 2 neue Übungsleiter begrüßen. Damit ergibt sich ein Gesamtzuwachs (inkl. Minis) von 57 Mitgliedern (bzw. rund 40 Prozent) in einem sportlichen Umfeld, welches in anderen Städten momentan am schrumpfen ist.

Die Mitglieder unseres Vereins nahmen an mehr als 15 Veranstaltungen (Trainingslagern, Lehrgängen und Präsentationen) teil, wobei davon allein mindestens 6 in Freital stattfanden und durch unseren Verein organsiert und durchgeführt wurden. Erinnert sei hier z.B. an das Windbergfest, mehrere Karate- und Selbstverteidigungslehrgänge sowie die Weihnachtsfeier mit mehr als 100 Teilnehmern.

Ein ganz besonderes Highlight 2015 war die erfolgreiche Schwarzgurtprüfung von gleich 5 Mitgliedern. Dazu bedarf es nicht nur eines langjährigen disziplierten Trainings, sondern auch gut ausgebildeter und engagierter Übungsleiter. Da die prozentuale Mitgliederzahl mit höher werdender Graduierung in der Regel abnimmt, sind 5 Danprüflinge in einem Jahr schon eine ganz besondere Hausnummer.