[18.11.2017-19.11.2017] S.K.I.D-Lehrgang in Dresden ... [18.11.2017-19.11.2017] 19. Karate SV-Lehrgang in Dôjô Tatsukan, MIZU NAGARE, TH-Krönertstraße 25, 01705 Freital ... [25.11.2017] Lehrgang mit Sensei Fritz Oblinger (8.Dan) in Chemnitz ...

Bericht zum Karate-Lehrgang mit Sensei Julian Chees in Freital am 21.10.2017

Am 21.10.2017 war Julian Chees zu Besuch in Freital, um uns, den Shotokan Karateverein Freital, einiges an Wissen zu übermitteln und uns einige wichtige Sachen beizubringen.

Der Lehrgang war sehr lehrreich und hat viel Spaß gemacht, da Julian Chees ziemlich unterhaltsam war.

Für das gemeinsame Training hatte Julian ein Programm aus Heian-Shodan und Heian-Nidan dabei. Er ließ uns auch einige faszinierende Techniken am Partner ausprobieren. Auch das Training der 'Oberstufe' war extrem spannend. Dabei ging es hauptsächlich um die Kata Chinte. Außerdem wurden noch verschiedene Formen von Kumite und Kihon geübt.

Gruppenfoto1

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass mir das Training sehr gut gefallen hat, da es abwechslungsreich war und Julian uns einige interessante Kombinationen gezeigt hat. Aber im Gegensatz dazu freute man sich auch auf die Mittagspause, in der man sich, dank Ricardo, etwas Delikates zu Essen holen konnte, um den Hunger zu stillen. Gegen Ende des Lehrgangs, während die zahlreich erschienenen Braun-und Schwarzgurte trainierten und kämpften, saßen einige unserer Karateka draußen, unterhielten sich und gönnten sich erstmal ein Erholungsbier, aufgrund des anstrengenden und amüsanten Trainings des Senseis.

Der Lehrgang war an sich sehr gelungen mit einer ganz guten Beteiligung aus unserem Verein und einigen Gästen und ich hoffe, dass Julian Chees uns in näherer Zukunft vielleicht mal wieder die eine oder andere Trainingseinheit geben wird.

(Bericht von Ivet Argirova)


Bericht zum Budo-Karate-Seminar mit Sensei Andre Bertel in Krefeld vom 07.-08.10.2017

Tote kontern nicht ...

Ungefähr ein Jahr ist es her, als zwei Leute ein Wochenendseminar mit Andre Bertel in Hamburg besuchten und voller Begeisterung davon berichteten. Einige Erzählungen, Recherchen und Youtube-Videos später stand fest: Da will ich auch hin! Schon sehr zeitig war klar, dass einige Leute Interesse haben und es ein kleiner Vereinsausflug wird. Und so verfolgten wir, welches Dojo den Zuschlag für das Seminar in 2017 bekommen würde. Als Krefeld feststand, meldeten wir uns schnellstmöglich an, um unsere Teilnahme zu sichern. Stephan kümmert sich auch schon um ein Hotel.

Am 6.10.2017 war es dann endlich soweit. Das Auto war gepackt (ok, ich bin eine Stunde vorher aus dem Urlaub in Thüringen gekommen und hab nur schnell alles raus geschmissen) und Christian war auch da. Dann sammelten wir noch Beate und Stephan ein und ab ging die Post Richtung Leipzig, wo Marco bei Leisnig auf unseren Kleinbus bereits sehnsüchtig wartete. Trotz Freitag und der 580km Wegstrecke kamen wir gut durch, bis 125 km vor dem Ziel die Öllampe Aufmerksamkeit erbettelte. Also nächster Parkplatz raus und mal reingeschaut in den Motorraum. Am Öl konnte es nicht liegen, da war genug da… zumindest auf dem Motor und im halben Motorraum….

Also einen günstigen Liter an der Autobahntanke gekauft, bisschen geputzt und dann mit halber Kraft und Daumen drücken weiter. Gott sei Dank kann man im Ruhrpott nicht sehr schnell fahren, einen wirklich herzlichen Dank an dieser Stelle auch an die Verkehrsdichte und die Baustellen.

Unser Hotel erreichten wir kurz vor 21 Uhr und auch das Restaurant hatte noch offen, was immer eine gute Sache ist, da die meisten noch kein Abendbrot hatten…

Am nächsten Morgen machten wir uns nach kurzer Nacht (also die Nacht war lang, nur der Schlaf war kurz) und einem doch befriedigendem Frühstück auf zur Halle. Die Parkplätze waren durch den Veranstalter gut ausgezeichnet und so waren wir schnell am Trainingsort. Dank guter Organisation des ausrichtenden Dojos konnten wir schnell einchecken und uns umziehen. Nun konnte es losgehen…

Pünktlich um 11 begann die erste Einheit mit Sensei Bertel. Für die Neulinge auf seinem Seminar wurde er noch einmal vorgestellt. Takafumi Mooroka, einer seiner Schüler, hatte ihn aus Japan begleitet. Laut Aussage des Sensei würden die nächsten Deutschlandseminare themenmäßig auf diesem Seminar aufbauen.

Dann ging es endlich los mit einer kurzen japanischen Erwärmung, bei der man u.a. im Seiza sich in der Halle vorwärts bewegte. Das Training bestand vor allem aus Basics, worauf auch durch den Sensei immer wieder hingewiesen wurde. Er wollte keine neuen fantastisch aussehenden Bewegungen üben, sondern an Hand von Grundtechniken in die Tiefe vordringen. Hierbei ging es vor allem um Lockerheit, um Schnappen von Techniken. Viele Details in der Bewegung. Kontrolle – den Partner treffen (auch Yodan) ohne ernste Verletzungen. Dies demonstrierte Bertel Sensei auch immer wieder anschaulich an Volunteers.

Während der Mittagspause wurden alle Teilnehmer ausreichend mit Kaffee, Tee, Bratwurst, Schnittchen und Kuchen versorgt.

14.30 begann die zweite Einheit. Nach kurzer Erwärmung durch Mooroka Sensei und eine Kihoneinheit, wieder mit Schwerpunkt auf Groundpower, ging es weiter mit Partnertraining. Persönlicher Favorit hierbei war ein Stopptritt in Form von Yodan Mae-Geri Kakato gegen einen Tsuki-Angriff. Timing und Kontrolle waren hier sowohl für Angreifer als auch Verteidiger spannend, da der Fußtritt ja irgendwo am oberen Brustkorb mit der Ferse oder mit den Zehen am Hals enden durfte. Auch wurde vom Sensei das Prinzip 'Ikken hissatsu' thematisiert, was auch in meiner Vorstellung wenig mit Sportkarate, sondern mehr mit der ursprünglichen Form des Karates zu tun hat. Dies führte uns auch zur Überschrift und vielleicht auch zur Zusammenfassung des Karates in diesem kurzen Satz.

Da die letzte viertel Stunde noch mal in Grundtechniken mit Schweißproduktion geübt wurde, freuten wir uns natürlich alle auf die Dusche im Hotel. Das Abendessen fand im Stadtwaldhaus um 19.00 Uhr statt. Für einen guten Preis konnte man sich nach Lust und Laune den Bauch vollschlagen, was wir natürlich auch gemacht haben. Bei Bier und entspannter Reggaemusik entstand noch das ein oder andere interessante Gespräch. Wir hoffen natürlich, dass der Sensei auch mal an Dresden denkt, wenn er sich für die nächsten Jahre einen Ausrichter sucht. Für meinen Geschmack hätte nach dem Abendessen ruhig noch ein bisschen mehr Party sein können, so jedoch war ich für ein Trainingslager verdammt zeitig im Bett.

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Am nächsten Morgen begann das Training bereits um 9.00. Da sich der Sensei halb entschuldigt hatte, dass am Samstag nur Grundtechniken geübt wurden, konnten wir natürlich weiterhin gespannt sein. Die Aufwärmung begann mit einer Art des Schuhplattlerns, bei dem ich vor allem bei Beate eine beachtlich gute Technik erkennen konnte, was die Frage aufwärmt, auf was für Partys Sie so geht? Aber zurück zum Training, heute ging es vor allem wieder um Drehbewegungen der Hüfte, Rotationen in den Gegner hinein, das Absenken dabei und natürlich wieder das snappen. Highlight war hier bestimmt auch für einige der Ura-Mawashi-Geri mit anschließender Beinschere.

Die letzte Einheit war nach einer gemütlichen Mittagspause auch sehr schnell heran und innerlich begleitet mich dann doch immer schon ein wenig Wehmut, weil man realisiert, das ein toller Lehrgang dem Ende zu geht. Zum Glück kamen wir alle noch mal auf unsere Kosten, mit teilweise sehr guten Partnern aus anderen Vereinen, Kihon-Ippon-Kumite zu trainieren, was sich hier vor allem in sehr schönem Kontakt an Unterarmen bei Blöcken und im Chudan-Bereich beim Kontern darstellte. Hochmotivierte Partner stacheln einen ja immer noch einmal selbst an und man sieht, wo bei einem selbst noch viel Potential ist. Die letzte viertel Stunde bestand im wesentlich darin, das jeder noch einmal mehr oder weniger tiefgreifende Fragen stellen konnte, die der Sensei versuchte, in der Kürze derzeit zu beantworten.

Beeindruckend für mich war, dass sowohl Sensei Bertel als auch sein Schüler jedem Lehrgangsteilnehmer noch einmal persönlich die Hand schüttelte und für seine Teilnahme dankte. Gott sei Dank war da die Verabschiedung schon beendet und wir mussten nicht im Seiza sitzen.

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Die nächste Stunde bestand vorwiegend aus Trinken, Apfelkuchen essen (wir sollten halt alles aufessen) und duschen, bevor wir uns alle zufrieden auf den Heimweg zurück nach Freital machten.

(Bericht von Andy Nietzold)


Bericht zum DTKV/AJKA Sommercamp in Bad Blankenburg vom 01.-03.09.2017

Das alljährlich stattfindende Instructorcamp der AJKA wurde erstmalig mit dem Sommercamp des befreundeten DTKV zusammengelegt. Der DTKV ist der Bundesverband der Shotokanlinie von Sensei Nishiyama, Shirai und Fugazza. Die beiden Verbände können ihr traditionelles Shotokan gemeinsam auf Nishiyama (DTKV), Nakayama (AJKA/DTKV) und Okazaki (AJKA) zurückführen.

Und so trafen sich in der wirklich sehr angenehmen und großzügigen Landessportschule Bad Blankenburg Anfang September ca. 80 Karateka aus ganz Deutschland und einige Ungarn. Uns erwarteten insgesamt 11 Trainingsstunden unter den Senseis Leslie B. Safar (9.Dan - AJKA), Jörg Kohl (7.Dan - AJKA), Manfred Schmoigl (7.Dan - DTKV) und Helmut Eisenmann (6.Dan - DTKV).

In den Einheiten von Safar Sensei, an denen alle beginnend mit Orangegurt teilnahmen, stand als Hauptthema Körperverschiebung und Körperrotation auf dem Programm. Mit zumindest dem Anschein nach relativ einfachen Kombinationen wurde uns ganz schön der Schweiß in die Gi getrieben und die Rotationen merkte man alsbald an den brennenden Fußsohlen.

Für die Einheiten der anderen 3 Senseis wurde eine Gruppenaufteilung vorgenommen. Eine Gruppe bis 1. Kyu, eine Gruppe 1. und 2. Dan und eine Gruppe für den Rest. Da das alles parallel stattfand, kann ich hier nur für die letzte Gruppe berichten.

Es wechselten sich dann die beiden Senseis Eisenmann und Schmoigl ab. Während bei Sensei Eisenmann die Themen Kumite und Kanku-Dai dran waren, ging es bei Sensei Schmoigl um Tsugi-Ashi im Zusammenhang mit Go no sen und Sen no sen. Weiterhin wurde die Kata Gojushiho-Dai komplett auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt. Da war ich richtig froh, dass wir diese Kata in letzter Zeit so oft gelaufen sind und so konnte ich mich auf seine Ausführungen fokussieren und musste mich nicht mehr mit dem Ablauf herumschlagen.

Stephan

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr schönes Trainingswochenende mit hervorragenden Senseis, durchdachten Einheiten, motivierten und guten Mitkämpfern, einer super coolen Location und lustigen Abenden war. Ich bedanke mich auf diesem Weg beim DTKV und den Organisatoren. Es war prima. Oss

(Bericht von Stephan Pilz)


Bericht zum Sommercamp in Freital vom 25.-27.08.2017

Unser Verein veranstaltete vom 25.8.17 bis zum 27.8.17 ein „Sommercamp“ im Freibad Zacke.

Als aller erstes bauten wir unsere Zelte auf. Nach dem mehr oder weniger anstrengenden Aufbau der Zelte gab es für uns Freizeit. Da gutes Wetter war und zu dieser Uhrzeit praktisch keine Besucher da waren, stürzten wir uns ins kühle Wasser.

Danach gab es Abendessen, wobei wir nicht nur gegrillt hatten, sondern auch die andern köstlichen mitgebrachten Speisen genossen. Bei so einem Camp konnten sich die Leute auch außerhalb des Trainings besser kennenlernen. Noch besser war aber das „Abendlagerfeuer“ nach dem Abendessen. Es war einfach nur herrlich, an einem warmen Lagerfeuer zu sitzen und die Wärme auf sich wirken zu lassen. Wir blieben ca. bis 22:00 Uhr wach, dann war Nachtruhe.

Stephan

Am nächsten Tag frühstückten wir um ca. 8:30 Uhr. Ab 10 Uhr sind wir in die Turnhalle der Glückauf-Grundschule gelaufen und trainierten dort ca. 2 Stunden ausgiebig. Es war auch schon anstrengend, aber die erfrischende Abkühlung im Becken nach dem Training war fantastisch! Um 16 Uhr hatten wir nochmal eine spielerischere Trainingseinheit. Wie am Abend zuvor ließen wir die Wärme am Lagerfeuer auf uns wirken und führten viele interessante Gespräche. Nach zwei Tagen und unglaublich viel Spaß und Schweiß bauten wir unsere Zelte ab und verabschiedeten uns voneinander.

Wir sehen uns beim nächsten Karate-Camp!

(Bericht von Daniel Lechner)


Bericht zu den Kinder- und Jugendsportspielen in Freital am 18.06.2017

Unser Verein hat die Kinder- und Jugendsportspiele am 18. Juni 2017 in der „Geschwister Scholl“ Oberschule in Freital veranstaltet. Bei diesem Turnier waren nicht nur Karateka aus unserem Verein dabei, sondern auch einige, die einen weiten Weg auf sich genommen haben, z.B. aus Leipzig.

Diesmal gab es 4 Disziplinen: Kumite, Kata, Kata-Team und Kumite-Team. Für Kumite gab es am vorherigen Tag einen Lehrgang bei Detlef Krüger (5. Dan) in der Turnhalle der „Geschwister Scholl“ Oberschule. Bei diesem Turnier waren wir sehr erfolgreich. Wir gewannen viele Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Das lag nicht nur an uns selbst, sondern natürlich auch an unseren Trainern, die uns bei jedem Training unterstützt haben. Ich denke, nach dem Turnier haben alle noch ein paar Punkte gefunden, an denen sie in den nächsten Trainingseinheiten arbeiten können.

Insgesamt hatten wir

(Bericht von Nico Loitsch)

Weitere Turnierberichte gibt es bei den DATEs aus Löbau und im Blog unseres Stefans.


Lehrgang mit Sensei Detlef Krüger in Freital-Hainsberg

Auch dieses Jahr konnten wir wieder vor den Sommerferien Detlef Krüger (5. DAN) in Freital begrüßen. An diesem Samstag, einen Tag vor unserem eigenen großen Kinder- und Jugendturnier, drehte sich in den 4 Trainingseinheiten alles um Kihon-Ippon- und Jiyu-Ippon-Kumite.

In den Einheiten 1 und 3 ging es in großer Gruppe hauptsächlich um Kihon-Ippon-Kumite. Schritt für Schritt erläuterte uns Detlef die Unterschiede zwischen Tsugi-Ashi und Tenkan-Ashi mit Blöcken zur Innen- und Außenseite. Nach dem Mittag arbeiteten die großen und kleinen Anfänger an den richtigen Kombinationen von Winkel und Distanz, sowie Richtung und Abstand.

In der 2. und 4. Trainingseinheit forderte Detlef die anwesenden Karateka ab dem 5. Kyu im Jiyu-Ippon-Kumite heraus. Er brachte uns seine 10 Punkte Schritt für Schritt näher. An wechselnden Partnern schleiften wir an unseren Fehlern und immer wieder rückte er das gemeinsame Training in den Fokus.

Abschließend ist zu sagen, dass es ein paar sehr informative und lehrreiche Stunden waren. Es wird ein schwerer steiniger Weg, um die festgefahrenen Bewegungsmuster zu durchbrechen.

(Bericht von Beate Messerschmidt)


Bericht zum Shotokan-Cup in Dresden am 20.05.2017

Seit Wochen bereiteten wir uns intensiv auf den Shotokan Cup vor, der am 20.5.2017 in Dresden stattfand. Da dieses das erste Turnier war, bei dem wir nicht nur bei Kata Einzel, sondern auch bei Kata Team antraten, war das Training auch dementsprechend straff gestaltet. Sauberkeit der Techniken, Rhythmus, Kime - alles musste passen.

Dann war der Tag des Turniers gekommen. Mit 19 teilnehmenden Karateka traten wir in Dresden an. Schnell mussten wir erkennen, dass die Konkurrenz deutlich stärker war als bei den letzten Turnieren, an denen unser Verein teilgenommen hat. Dennoch können wir mit 12 Podiumsplätzen stolz auf unsere Leistung sein.

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Meiner Meinung nach hat dieses Turnier geholfen zu erkennen, dass wir weiter an uns (und vor allem an unserem Kime arbeiten müssen). Ich denke, jeder Einzelne von uns hat sich als Ziel gesetzt, beim nächsten Turnier weniger aufgeregt zu sein und besser abzuschneiden.

Unter den Zuschauern befand sich auch das Team vom MDR. Der Beitrag des Turniers war am Abend im Sachsenspiegel zu sehen. Im Anschluss gab es noch für alle noch eine Runde Eis.

Abschließend kann ich sagen, dass es ein anspruchsvolles aber auch bereicherndes Turnier für alle Teilnehmer war.

Natürlich möchte ich mich auch bei unseren Trainern bedanken, die uns auf dieses Turnier vorbereitet haben und uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

(Bericht von Daria-Sophie Prescher)


Bericht zum Lehrgang bei Sensei Safar in Elsterwerda vom 12.-14.05.2017

Wie jedes Jahr im Mai war auch dieses Jahr wieder Sensei Safar (9.Dan) zu Gast in Elsterwerda. Unser Dojo war mit 7 Leuten vertreten.

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Als Thema durch alle Einheiten zog sich Krafterzeugung durch Körperrotation und Körperverschiebung in der Kata. Zum einen wurden die beiden Arten getrennt von einander trainiert und später dann natürlich auch als gemeinsame Kombination. Aufgebaut wurden alle Übungen durch Partnerkombinationen aus allen Heian-Katas sowie Bassai-Dai und Kanku-Sho.

Nach jeder Partnerkombination, die teilweise auch aus 3 bzw. 4 Partner bestanden, wurde die entsprechende Kata mindestens 3 mal gelaufen und Sensei wachte mit Argusaugen, ob wir auch das eben gelernte richtig in der Kata umsetzen.

Am Ende des Samstagstrainings stellten sich noch 11 Leute einer Danprüfung für Shodan, Nidan und Sandan. Alle Prüflinge haben bestanden und unser Verein gratuliert auf diesem Wege noch einmal recht herzlich.

Nach den Danprüfungen klang der Tag noch mit einem gemütlichen Beisammensein mit lecker Buffet und Kaltgetränken aus.

Es waren wieder einmal 4 lehrreiche und Schweiss treibende Einheiten. Ein rundum gelungenes Wochenende. Vielen Dank an dieser Stelle an die Veranstalter. Wir sehen uns nächstes Jahr wieder.

(Bericht von Stephan Pilz)


Bericht zum Tora-Pokal Kinderwettkampf in Berlin am 06.05.2017

Am Samstag, den 06. Mai 2017, haben sich sechs unserer Jugendlichen auf den Weg nach Berlin gemacht. In Kata Einzel, Kata Team und Jiyu-Ippon-Kumite starteten unsere Karateka überaus erfolgreich und belegten jeweils Platz 5 mit den beiden Kata-Teams.

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Da es eine Mindestgraduierung für die Einzelstarts gab, konnten diese nur Joy, Carolin und Nico bestreiten. Das Team von Julienne, Kristin und Alexander haben ein durchaus erfolgreiches Debüt gegeben und können mit dieser Erfahrung jetzt zu den nächsten Turnieren fahren. Die mitgereisten BetreuerInnen, Fans und TrainerInnen waren zu Beginn von der höhergraduierten Konkurrenz beeindruckt, doch die drei Karateka aus Freital bewiesen ihr Können.

Da mit bis zu 13 StarterInnen die Kategorien gut besetzt waren, sind die Platzierungen der drei FreitalerInnen umso höher einzustufen. In der Einzel-Kata verträumten Joy, Carolin und Nico zwar den Start des Wettkampfes, aber durch ein fokussiertes Auftreten in den weiteren Präsentationen erkämpften sich alle drei noch den 2. Platz in ihrer Kata-Einzel-Kategorie.

Der noch ungewohnte Modus des Jiyu-Ippon-Kumite erforderte zum einen Mut, zum anderen auch ein gehobenes Maß an Kontrolle. Wir können aber voller Stolz berichten, dass mit Platz 1 für Joy, Platz 2 für Nico und Platz 3 für Carolin in den jeweiligen Kumite-Einzel-Kategorien ein ganzer Medaillensatz nach Freital gegangen ist.

Die Ausbeute stimmt also für den Turnierauftakt im Jahr 2017: sechs StarterInnen und sechs Podiumsplatzierungen. Wir gratulieren den drei erfolgreichen Karateka und freuen uns auf die nächsten beiden Turniere in naher Zukunft.

(Bericht von Robert Dietz)


Bericht zum Lehrgang bei Fritz Oblinger in Chemnitz am 25.03.2017

Pünktlich um 8.30 Uhr trafen wir uns traditionell auf dem Kaufland-Parkplatz in Freital und starteten mit dem 'Vereinsbus' und Begleitfahrzeugen in Richtung Chemnitz. In Siebenlehn sammelten wir dann Sensei Stephan noch ein. Insgesamt 13 Karateka unseres Vereines traten zum Lehrgang bei Fritz Oblinger an. Damit waren wir stark vertreten. Für insgesamt vier mögliche Trainingseinheiten lohnte sich die Fahrt auf jeden Fall.

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In der ersten Einheit ging es nach einer lockeren Erwärmung hauptsächlich um Kihon mit dem Schwerpunkt auf Schnelligkeit und Kraftübertragung. In der zweiten Einheit wurden Kombinationen trainiert. Zur Mittagspause genossen wir die Sonne und unsere mitgebrachte Verpflegung und während unser Sensei Robert seine Prüfung zum 2. Dan im Shotokan mit Bravour unter den strengen Augen von Sensei Fritz Oblinger und Sensei Jörg Riester absolvierte.

Zu Beginn der dritten Einheit erfolgte die feierliche Übergabe der Dan-Urkunden. Anschließend erarbeiteten wir die Bunkai zur Kata Heian-Yondan. Dies stellte für viele Anfänger eine große Herausforderung dar. Die Otogani unseres Vereines profitierten jedoch von ihrem soliden Training und konnten auch im Anfängerbereich gut mithalten. Für die Oberstufe schloss sich noch eine vierte Trainingseinheit an, in der eine fast unaussprechliche, recht unbekannte neue Kata auf Wunsch eines Teilnehmers erarbeitet wurde. Die Matsumura no Rohai aus der Stilrichtung Shito Ryu.

In allen Einheiten standen Partnerübungen an, bei denen einige Trainierende Kontakte zu Karateka aus anderen Vereinen knüpften und die Chance nutzten, um zu unseren Veranstaltungen einzuladen. Unser Jugendwart Ricardo hatte dafür eigens Einladungen gedruckt und ausgelegt. Wir würden uns über Zuspruch und Teilnahme sehr freuen.

An dieser Stelle gilt unser Dank auch dem Veranstalter, dem Chemnitzer Karateverein e.V., für die reibungslose Organisation. Der Zeitplan stand, der Kaffee war immer frisch und auch sonst gab es keinen Grund zur Klage! Wir waren nicht das erste Mal da und kommen auch gerne wieder!

Fazit: Insgesamt ein gelungener Trainingstag bei einem hochrangigen Sensei, Fritz Oblinger (8. Dan).

Nach dem Training war für den kulturellen Teil des Tages auch gesorgt. Sensei Stephan meldete uns im Espitas zur großen Dan-Feierlichkeit an und wir ließen den Tag gebührend ausklingen. Robert: Wir gratulieren Dir an dieser Stelle noch einmal.

(Bericht von Romy Ebersbach)


Weihnachtsturnier beim S.V. Tora Berlin

Am 03.12.2016 fand in Berlin das jährliche Weihnachtsturnier des S.V. Tora statt. Da beim wir beim letzten Turnier im Rahmen der Vogtlandspiele Blut geleckt hatten, wollten wir dieses Event nutzen, um weitere Erfahrungen im Wettkampfbereich zu sammeln. Allerdings hatten wir diesmal nur ca. 2 Wochen Vorbereitungszeit, wegen zuvor bei uns stattfindenden Gürtelprüfungen!

Mit insgesamt 9 Karateka sind wir angereist und mit 10 Platzierungen wieder nach Hause gefahren. Und das bei einer Gesamtbeteiligung von 122 Karateka aus den Vereinen S.V. Tora Berlin, Karate-Do Demmin e.V. und Shotokan-Karate-Verein Freital e.V.

5x Platz eins
3x Platz zwei
2x Platz drei

Diesmal haben einige von uns auch den Kumiteteil mitgenommen und so konnten wir auch hier zwei Plätze abstauben. Trotzdem muss man ehrlicherweise gestehen, dass der Kumitepart bei uns noch ausbaufähig ist.

Wir sind unglaublich stolz auf die Leistungen unserer Schüler. Natürlich auch auf die, die keine Medaille erringen konnten. Manchmal hat man einfach das Pech, sich nur mit höhergraduierten Gegnern zu messen. Doch genau durch solche Begegnungen wird man besser und lernt etwas dabei.

Als Randnotiz wäre noch zu erwähnen, dass unsere Senseis Stephan Pilz und Christian Kieschnick ihren Einstand als Kampfrichter gegeben haben und Anja Blume einen hervorragenden Job als Ansagerin und Schriftführerin gemacht hat. Vielen Dank auch an die mitgereisten Betreuer.

Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals allen die teilgenommen haben zu diesem wirklich großartigen Tag.

(Bericht von Stephan Pilz)


9. Berlin Spezial mit Risto Kiiskilä und Tatsuya Naka

Am Wochende des Tages der deutschen Einheit waren 4 Karateka des Shotokan Karatevereins Freital, Romy, Christian, Robert und Stefan zusammen mit ca. 300 weiteren Teilnehmern in Berlin beim 9. Berlin Spezial mit Sensei Risto Kiiskilä (6.Dan) und Sensei Tatsuya Naka (7.Dan).

Das Training war gewohnt großartig. Während sich bei Sensei Risto alles um Beinarbeit und Gewichtsverlagerung drehte, ging es bei Sensei Naka dieses Mal erstmals nicht in erster Linie um die Hüfte, sondern um das Thema Expansion vs. Kontraktion. Das ist ein spannender grundlegender Ansatz, der bei uns teilweise (beispielsweise in der Heian Nidan) bereits so vermittelt wird. Im Abschlußtraining demonstrierte Sensei Naka auf beeindruckende Art und Weise, was für Ihn der Unterschied zwischen Budo und Sport ist.

Auch das ganze Drumherum wie Übernachtung, Verpflegung und Unterhaltung haben sehr gut funktioniert. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an das Bushido Dojo in Berlin und die unzähligen Helfer!

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Robert, Romy, Christian, Stefan

Das nächste Berlin Spezial findet im Jahr 2018 statt.

(Bericht von Stefan Lebelt)


DJKB-Kindertrainerlehrgang mit Markus Ruess

Bereits im letzten Jahr waren Anja, Beate, Susi und Stefan beim Kindertrainerlehrgang des DJKB in Leipzig. Vieles des dort gelernten konnte in der Zwischenzeit im Training umgesetzt werden. Am letzten Samstag (17.09.2016) stand nun der zweite Teil auf dem Programm.

Am frühen Morgen war Abfahrt Richtung Leipzig. Dort angekommen gab es zunächst eine Feedbackrunde, in der die Erfahrungen seit dem letzten Lehrgang diskutiert wurden. Viele Fragen, die sich in der Zwischenzeit ergeben hatten, konnten dabei beantwortet werden. Besonders Beate hatte dafür eine lange Liste vorbereitet.

Während es im letzten Jahr hauptsächlich um die Themen Koordination, Erwärmung und Kihon ging, lag der Schwerpunkt dieses Mal klar beim Kumitetraining. Dabei gab es eine ganze Menge spannender Anregungen vom Bundesjugendtrainer Makus Ruess.

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Markus Ruess (2. von links), Beate (mitte), Anja (4. von rechts), Susi (3. von rechts), Stefan (rechts)

Selbstverständlich werden wir werden das Gelernte zeitnah in das Training der verschiedenen Grupppen einbauen und unseren Karateka so auch weiterhin ein zeitgemäßes und qualitativ hochwertiges Training bieten.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Wochenendlehrgang mit André Bertel

Am vergangenen Wochenende (23. und 24.07.2016) war eine kleine Delegation, bestehend aus Stephan und Stefan, beim "International Budo Karate Seminar" mit Andrè Bertel (6. DAN) in Ahrensburg.

Zunächst, wer André Bertel nicht kennt, der kann sich in seinem Blog oder auf YouTube einen Eindruck verschaffen.

André Bertel war ein Schüler von Asai und ist 2013 in die JKA eingetreten. Er stammt aus Neuseeland, lebt aber seit geraumer Zeit in Japan und ist einer der ganz wenigen nicht japanischen Instruktoren, die in Japan Seminare geben.

Nach der Begrüßung und ein paar einleitenden Worten und Fakten (120 Teilnehmer, 12 Nationen) wurde nachdrücklich darauf hingewiesen, daß André Bertel hartes Budokarate betreibt und lehrt und wir uns genau überlegen sollen, ob wir uns als Präsentationspartner zur Verfügung stellen wollen.

Auch Sensei André selbst ließ von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wo seine Prioritäten liegen.

Gruppenbild
Lars, Marco, André Bertel, Stefan, Stephan

Im Gegensatz zu manch anderen Lehrgang war Körperkonkakt hier nicht nur ausdrücklich erlaubt sondern bei vielen Techniken geradezu notwendig. Es ist faszinierend, wie effektiv ein geschleuderter Haito-Uchi sein kann, ohne daß dabei viel Kraft eingesetzt werden muß.

Während der vier je zweistündigen Trainingseinheiten wurde unglaublich viel Wissen vermittelt. Dabei war der Einfluß von Sensei Asai aber auch von Sensei Naka sehr deutlich zu spüren. André Bertel hat sich als außergewöhnlicher Instruktor erwiesen. Nahezu jedes erklärte Detail wurde intensiv demonstriert und begründet. Und auch nach dem Training stand Sensei André noch sehr lange bereit, um Fragen zu beantworten und weitere Details zu demonstrieren.

Wir bedanken uns für dieses großartige Trainingswochenende.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Turnier bei den Vogtlandspielen

Am 04.06.2016 fand in Reichenbach im Vogtland ein Karateturnier im Rahmen der diesjährigen Vogtlandspiele statt. Wir hatten bereits vor geraumer Zeit beschlossen, hier mit unserem Karatenachwuchs in der Disziplin Kata anzutreten. Entsprechend fokussiert war das Training - Kata, Kata und wieder Kata - Ablauf, Rhythmus, Bunkai, Haltung, Atmung, Kime ...

Diese intensive Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht!

Gruppenbild
Franz, Anja, Ricardo, Christian, Stefan, Robert,
Alex, Nico, Daria, Carolin, Romy, Joel, Diego, Joy, Emil,
Stefan

Mit insgesamt 15 Karateka sind wir angerückt und mit 10 Platzierungen wieder nach Hause gefahren. Und das bei einer Gesamtbeteiligung von circa 90 Karateka.

4x Platz eins
3x Platz zwei
3x Platz drei

Und obwohl wir mit dem Kumiteteil quasi die Hälfte des Turniers weggelassen haben, sind wir in der Dojowertung auf dem zweiten Platz gelandet.

Was soll man dazu noch groß sagen?

Wir sind unglaublich stolz auf die Leistungen unserer Schüler. Jeder einzelne ist an diesem Tag über sich hinaus gewachsen. Und auch die, die keine Medaille erringen konnten, haben sehr gute Darbietungen geliefert.

Natürlich passiert in der Aufregung der ein oder andere Fehler und manchmal hat man auch einfach das Pech, gleich in der ersten Runde auf einen höhergraduierten und deutlich besseren Gegner zu treffen. Doch das tut der persönlichen Leistung keinen Abbruch und erhöht vielleicht sogar die Motivation für das nächste Mal.

Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals allen die teilgenommen haben zu diesem wirklich großartigen Tag.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Lehrgang mit Sensei Axel Dziersk in Freital im März 2016

“Willst Du einen guten Lehrer, dann wähle einen unbequemen.”

Sensei Axel Dziersk ist weiß Gott kein bequemer Lehrer. Er versteht es wie kein anderer, Schwächen und Fehler seiner Schüler zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen.

Ende März 2016 fand in Freital ein Wochenendlehrgang mit Sensei Axel statt. Die zwei Tage waren unglaublich vielschichtig und spannend.

Angefangen von grundlegenden Themen wie richtiger Stand, Einsatz der Hüfte, Körperverschiebung und -rotation wurden im Kihon auch spezielle Techniken wie Mawashi-Geri, Ushiro-Geri und Ashi-Barai trainiert.

Auch Partnerübungen wie Drills und Kumite sowie das Thema Kata kamen nicht zu kurz. Während bei den Anfänger Heian Nidan geübt wurde, ging es bei den Fortgeschrittenen um Ji'in.

Zwischendurch gab es immer wieder Kraft-, Konditions- und Beweglichkeitsübungen - letztere vor allem am zweiten Tag. Über eine Stunde wurde in Vorbereitung auf Fußtechniken gedehnt und gelockert.

Der Lehrgang endete mit einer Kombination aus Konzentrations-, Balance- und Katatraining. Entsprechend der Graduierung wurden verschiedene Katas auf einer schiefen Sportbank gelaufen. Der wackelige Grund und beengte Platz sowie die Reduzierung auf zwei Bewegungsrichtungen haben dabei einen faszinierenden Effekt: Da man sich stark konzentrieren muss, nicht herunter zu fallen und bei jeder 90Grad-Wendung kurz überlegt, merkt man sofort, an welcher Stelle Ablauf und Technik noch nicht vollständig automatisiert ablaufen.

Zusammenfassend waren es zwei sehr lehr- und abwechslungsreiche Tage.

(Bericht von Stefan Lebelt)


Lehrgang mit Sensei Jörg Kohl in Freital im Januar 2016

Am zweiten Januarwochenende 2016 war Jörg Kohl (7. DAN) aus Berlin zu Gast beim Shotokan Karateverein Freital.

Wie bereits im letzten Jahr war das Training auch dieses Mal wieder sehr kurzweilig.

Der Schwerpunkt lag bei allen Einheiten auf der Kata Heian Shodan. Angefangen von der richtigen Fußhaltung bei den Wendungen, über Variationen mit Gyaku (Spiegelverkehrt) und Ura (Rückwärts) bis hin zu vielen an die Kata angelehnte Applikationen, bei denen zum Teil auch das Thema Kyusho (Vitalpunkte) mit angerissen wurde, war für fast jede Muskelpartie etwas dabei.

Sensei Jörg Kohl fand eine gute Balance zwischen koordinativ durchaus anspruchsvollem Training und guten, plausiblen Erläuterungen.

Sehr spannend waren auch die Doppelblocktechniken (Ausholbewegung bei Shuto-Uke, Age-Uke und Uchi-Uke als Block), deren Training ebenfalls als gute Abhärtung diente. So mancher Unterarm dürfte am Ende leichte Verfärbungen gezeigt haben.

Zusammengefasst war es ein großartiges Karatewochenende für unseren Verein.


Rückblick auf 2015

Ein extrem erfolg- und abwechslungsreiches Jahr liegt hinter uns.

Ausgehend mit dem Aufbau unserer Minigruppe, in der die Kleinsten von 3 bis 6 Jahre betreut und motiviert werden, ihre Koordination und Ausdauer zu verbessern, haben wir allein durch diese Minigruppe einen Mitgliederzuwachs von 30 Kindern erreicht. Weitere Trainingselemente dieser neu geschaffenen Gruppe sind z.B. Orientierungsfähigkeit, Disziplin, Einhaltung von Regeln sowie Spaß an der Bewegung. Von vielen Eltern erhielten wir dafür sehr viel Zuspruch und ein ausgesprochen positives Feedback.

Auch bei den anderen schon bestehenden Trainingsgruppen ist ein hoher Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. Wir konnten 2015 25 neue Teilnehmer und 2 neue Übungsleiter begrüßen. Damit ergibt sich ein Gesamtzuwachs (inkl. Minis) von 57 Mitgliedern (bzw. rund 40 Prozent) in einem sportlichen Umfeld, welches in anderen Städten momentan am schrumpfen ist.

Die Mitglieder unseres Vereins nahmen an mehr als 15 Veranstaltungen (Trainingslagern, Lehrgängen und Präsentationen) teil, wobei davon allein mindestens 6 in Freital stattfanden und durch unseren Verein organsiert und durchgeführt wurden. Erinnert sei hier z.B. an das Windbergfest, mehrere Karate- und Selbstverteidigungslehrgänge sowie die Weihnachtsfeier mit mehr als 100 Teilnehmern.

Ein ganz besonderes Highlight 2015 war die erfolgreiche Schwarzgurtprüfung von gleich 5 Mitgliedern. Dazu bedarf es nicht nur eines langjährigen disziplierten Trainings, sondern auch gut ausgebildeter und engagierter Übungsleiter. Da die prozentuale Mitgliederzahl mit höher werdender Graduierung in der Regel abnimmt, sind 5 Danprüflinge in einem Jahr schon eine ganz besondere Hausnummer.