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Tora-Pokal am 04. Mai 2019 in Berlin

Schon seit vielen Jahren richtet der S.V. Tora in Berlin sein Vereinsturnier – den Tora-Pokal – aus. Und seit einigen Jahren ist das Turnier auch fest in unserem Terminkalendar verankert. Leider häufen sich, wie in jedem Jahr, im Mai die Termine der Karateka, so dass wir uns in diesem Jahr mit einer kleinen Mannschaft auf den Weg gemacht haben.

Teils im Halbschlaf fanden sich unsere Starter, Jaylen zum Ersten mal dabei, die Turnier-Veteranen Daria und Nico und natürlich Christian als Kampfrichter, am Treffpunkt ein. Dankenswerterweise hat sich Jaylens Vater dieses mal bereit erklärt, unser Team zur Halle nach Berlin und wieder zurück zu fahren.

Bereits in der Halle und nicht zuletzt auch bei der Kampfrichterbesprechung zeigte sich, dass sich dieses Jahr wieder eine ordentliche Menge an Teilnehmern – aus Berlin und Umgebung, Magdeburg und natürlich aus Freital – auf den vier Kampfflächen messen werden.

Nach kurzer Begrüßung seitens des Ausrichters ging es dann an die Kampfflächen zur ersten Kategorie – diverse Synchronkata-Mannschaften der Vereine maßen sich in den unterschiedlichen Alters- und Graduierungskategorien. Schon hier zeigte sich hohe Niveau der Teams, so dass es durchweg gute Leistungen zu bewundern gab.

Danach ging es an die Einzelkategorien – erst Kata, dann Kumite. Hier kam Jaylen, quasi frisch nach der letzten Prüfung, zum ersten Einsatz. Zur Unterstützung für sein Debüt beim Tora-Pokal sollten ihm eigentlich unsere beiden erfahrenen Kämpfer zur Seite stehen, doch verhinderte dies der parallele Start der höchsten Graduierungs- und Alterskategorie, in die sowohl Nico als auch Daria einsortiert wurden. Damit musste sich Jaylen allein durchbeißen und lieferte gute Leistungen in beiden Kategorien ab. Leider war die Konkurrenz stärker, so dass er kein Edelmetall nach Hause bringen konnte. Zeitgleich traten Daria und Nico in Kata an. In Kata starteten beide Geschlechter aller Graduierungen von Grün bis Schwarz – womit schon von vorn herein eine hohe Konkurrenz herrschte. Während Nico gute Kata zeigte, aber vorzeitig ausschied, konnte sich über mehrere Runden halten und erkämpfte sich einen guten 3. Platz. Im Kumite wurden beide Geschlechter getrennt. Trotz guter Vorbereitung musste Nico aus gesundheitlichen Gründen dieses mal seine Teilnahme beim Shobu-Ippon Kumite absagen – seine Trainingspartnerin Daria hingegen stellte sich erstmalig der Herausforderung des Freikampfs. Ihre Gegner erwiesen sich dabei im Jiyu-Kumite als Erfahrener und konnte sich so beide male den Sieg sichern.

Nach über sechs Stunden endete das Turnier mit der Siegerehrung – und wie in den Jahren navigierten zuvor wir unseren Fahrer in ein nahegelegenes Restaurant. Dort wurde der Wettkampftag und die gezeigten Leistungen bei gutem Essen und viel Gelächter ausgewertet bevor es wieder nach Freital ging.

Auch wenn wir dieses mal nur eine Bronze-Medaille mitnehmen konnten, so gebührt all unseren Startern größter Respekt, sich der Herausforderung zu stellen. Schließlich macht man nicht durch Medaillen Fortschritte – aber die Erfahrungen und Bekanntschaften werden auch in Zukunft Früchte tragen. Daher können wir uns nur bei unseren Wettkämpfern Jaylen, Nico und Daria für ihren Mut bedanken, sich der Herausforderung zu stellen. Dank gebührt natürlich auch Jaylens Vater, der uns sicher beförderte und natürlich auch vom Zuschauerrang unterstützte. Nicht zuletzt danken wir auch dem Ausrichter, den Tischbesatzungen, Kampfrichtern und allen anderen Helfern im Hintergrund für den schönen Wettkampf.

(Bericht von Christian Kieschnick)